more and more

more and more erinnert ihr Euch?!Ein olivgrüner Pannesamtbody mit Rollkragen und ohne Ärmel war mein Lieblingskleidungsstück damals! Arme durch die Luft wischen,hüpfen in südlichen Discos, die wirklich noch Disco, oder sogar noch Diskothek hießen und nicht Club – Trockennebel und stündlich neu unsterblich verlieben…

more and more -Landnahme-ging mir durch den Kopf,als ich heute meinen Arbeitsplatz ausdehnte…

Maria, war da,wir haben Fotos gemacht für unser FKK-Projekt. Gelacht,geredet geplant und uns gefreut,das beide Kurse schon fast ausgebucht sind und natürlich fotografiert, unser ebook soll im Frühjahr für Euch da sein.

Maria ist wieder in den Regen hinaus und ich war ganz beschwingt von der gemeinsamen Arbeit und mir wollte nicht mehr aus dem Kopf das more and more

more space -more Puppen

more Perücken

more Arbeit, da war noch Zeit, schnell den Kasper erledigen

eine liebe Freundin aus Schauspielschulzeiten und Mutter eins meiner Patenkinder,bat um eine Frühlingsjacke für den Kasper.Die liegt mir schon ein wenig im Magen seid einigen Tagen-also her damit und weg damit!

Und dann ging es so einfach,so unkompliziert,es war eine richtige Freude die Jacke zu nähen und erstaunt darüber zu sein wie die Dinge manchmal einfach so gelingen,ohne großes tüfteln – vielleicht war es die more-and-more Stimmung, der ungewohnte Raumzuwachs? Wer in Köln lebt kann an Ostern mit dem Kasper in seiner neuen Frühlingsjacke im KasperleReigen neue Abendteuer erleben.

Ihr werdet Euch denken können welche Musik ich gerade höre …

also weiter,more and more zu tun heute -

more Nadeln

vom Fußboden einsammeln, die Landnahme Rückgängig machen, die Kinder kommen aus der Schule zurück,mein Mann bald zurück aus Indien, da muss mein Arbeitsplatz wieder auf familienverträgliche Größe schrumpfen.

Musik aus!

nur ein bisschen noch more Schnee

wir wollen auf die Bretter,die uns hoffentlich sicher ins Tal bringen.Ich hab das Schleierkraut ans Fenster gestellt,sieht ja ein bisschen aus wie Schnee, vielleicht lockt es ein paar Flocken aus den Wolken.

Der Pannesamtbody ist übrigens schon seid Jahrzehnten aus meinem Kleiderschrank verdammt – aber es war ein schöner ihn wieder ein bisschen Lebendig werden zu lassen – auch wenn ich so ein Kleidungsstück ganz sicher nie wieder tragen würde…oder vielleicht doch,heimlich, wenn ich mal wieder in Landnahmestimmung bin.

habt ihr auch solche Kleidungsstücke, erinnert ihr Euch an Kuhprinthosen, Latzhosen lila gefärbt?

Laura

A dollmakers lunch

FKK im Januar

Es gibt sie ja ,die Menschen ,die im Januar nackt ins eiskalte Wasser springen – für alle neuen Leser: bei FKK handelt es sich um den Arbeitstitel unseres Filzkopfkurses. Maria von Mariengold und ich haben uns getroffen in der Hoffnung wunderbares Licht für die Fotos unseres ersten gemeinsamen e books zu haben – dem war dann auch so,dramatisch glühte sich die Sonne über den Horizont, aber nur kurz -dann kam wieder das vertraute Berliner Wintergrau – Fotos haben wir trotzdem gemacht – und Freude hatten wir über unser gemeinsames arbeiten. Die Puppenmacherei kann manchmal schrecklich einsam sein – da ist ein gemeinsames Projekt ein Fest.

Der Kurs im Juli ist bereits ausgebucht, für den 26.September gibt es noch wenige Plätze.

Dann können wir gemeinsam filzen und feiern, weil wir es nicht alleine tun.

Morgen steht ein 9.Geburtstag ins Haus, darum Schluß der Worte – Kuchen backen-Girlanden hängen.

herzlich

Laura

3+4 in Arbeit

Drei Puppen,vier Li`s zu Teilen entstanden in den Weihnachtsferien, jetzt geht es etwas langsamer voran, aber ich hoffe Anfang Februar kann ich Euch die kleine Gruppe präsentieren. Ein wenig fehlend sehen sie noch aus.

die Li `s noch nicht mehr als Ideen in meinem Kopf und Wollbälle in meiner Schublade.

Habt ihr Namenwünsche für die Li`s?

Li-Li,Li-Wi und Li-Geburtstag gibt es schon.

Ich freu mich auf Eure Vorschläge und wünsche ein magenta-sonniges Wochenende

Laura

Das Jahr ist nicht mehr ganz jung und ich habe gebraucht um anzukommen und dann ist passiert, das der Stift in unserem digitalen Zeitalter wieder zu einem kraftvollen Symbol geworden ist.Und ein Foto,dass ich in München gemacht habe auf unserer Reise nach Kroatien erspart mir jetzt viele Worte

 ist aber keine Lösung…bleiben Fragezeichen und der Rest, die Stifte im Kopf und in der Hand.

2015

herzlichen Dank vielmal Euch allen für Karten,mails,Geschenke,Grüße und Gedanken in den letzten Wochen.

Es war ja Weihnachten,

es war ja Neujahr.

Wir sind in den Süden gefahren und hatten eine friedliche, verfressene Zeit. Auf der Hinfahrt haben wir Weihnachtslieder gesungen und uns gegenseitig gutes gerappt – so zumindest die Spielregel,die von meinem Mann kam -die Jungs fanden es dann doch amüsanter ihre Lobgesänge folgender Maßen zu beginnen” ey alter, Bruder,du kannst mich mal…”

Dann war das rappen auch vorbei und wir haben wieder aus dem Fenster gesehen

Weihnachten war wild, Weihnachten wurde getanzt zu” sweet dreams” und mein Schwiegervater hat uns mit mehreren lautstarken ” Halleluja” gesegnet.

Das war schön.

Den Weihnachtsbaum haben wir uns selbst geholt, in den Bergen,beim alten Haus und uns neben den geschlagenen Baum ein wenig in die klare Bergsonne gelegt.

Da gab es viel Zeit. Mein Mann war ständig und überall mit seiner Kamera anzutreffen,seid er eine Produktionsfirma gegründet hat Nondualproduktion weiss man nie so recht, ob man sich gerade in einem zukünftigen Film befindet oder in der Realität.Manchmal läßt es mich lachen manchmal macht es mich Wahnsinnig und ich leide zeitweilig unter Verfolgungswahn.

Diesmal fing es ganz zart an,viele Ausflüge ans Meer in den Wind ins Wunderbare Winterkroatien

fanden unbeobachtet statt

Auch Mostar im Regen war zauberhaft und geheim

aber dann irgendwann war sie immer da !

ruhend auf unserer letzten Mandarine hat sie unsere Rückfahrt dokumentiert,die ihren Höhepunkt in einem Gesunden Lachanfall von Beifahrer und Fahrersitz fand.

Ich erober mir den Fahrersitz nach 7Stunden Beifahrersitz und fahr dann mutig,mit wenig Sicht Richtung Villach, der Heimat entgegen, mein Mann mit seinem Kamerababy im Arm klettert durchs Auto auf der suchen nach der besten Perspektive, alles etwas wild aber Villach rückt näher, ich erkundige mich wie weit es denn noch nach Villach sei, da ich ja wenig Sicht habe und das bisschen was ich habe ganz für die Straße nutze – ” wieso denn Villach?” fragt mein Mann, ” da sind wir doch schon längst vorbei” , ” nein ” sage ich ” auf dem Schild steht doch Villach”! Recht hatten wir beide…

die Tücken des langen Beifahrens und der Zweirichtungsraststätten.

Kleine Extrarunde inklusive zahlungspflichtiger Tunneldurchquerung.Da wurden dann Tränen gelacht.

” Was ist los?” fragen die Kinder “wir sind in die falsche Richtung gefahren!”

Angekommen sind wir dann irgendwann in Berlin und im Alltag,gestrickt hab ich in Kroatien

und gefilzt, drei Puppenköpfe sind entstanden, aber es wird wohl noch bis ende des Monats dauern, bis sie auch Hand und Fuß und Kleid haben.

Jetzt bin ich richtig zurück aus südlichem Sonnenhimmel

und werde Euch nicht mehr so lange warten lassen auf Worte und Bilder

nur noch ein wenig sweet dreams

mit kräftigem, stiftigem

Halleluja

Eure

Laura

Frohe Feste Euch und herzlichen Dank fürs alte Jahr, auf gepackten Koffern .

mit verpuppt friedl -ischem Gruß

Rauhnächte nicht vergessen

Laura

Letzten Dienstag, schien die Sonne grad so wie heute und mit Maria saß ich in Kreuzberg im Kaffe und wir haben geplant und gelacht und gesponnen was wir filzen 2015.

hier könnt ihr genaueres erfahren über das ebook und über den Kurs .

Eigentlich wollte ich ganz gemütlich eingesonnt berichten was und wie und wo und plötzlich merke ich das wir schon fast in den Ferien sind, also im Auto auf dem Weg nach Kroatien und da ist es vorbei mit der Gemütlichkeit, denn so viel ist noch zu TUN!

Also bleibt mir mich bei Maria zu bedanken,dass sie schon alles aufgeschrieben hat bezüglich des Kurses,hier in ihren Worten:

Filzkopfkurse in Berlin

Ihr habt Lust, etwas Neues in der klassischen Stoffpuppenmacherei auszuprobieren und möchtet lernen, individuelle Puppenköpfe nach euren ganz eigenen Vorstellungen anzufertigen?

Zusammen mit Laura von 1000 Rehe biete ich ab dem Sommer 2015 einen Kurs zur Herstellung von Puppenköpfen an, die mit Hilfe der Filztechnik sehr detailliert ausgeformt werden und daher mehr oder weniger ausgeprägte Merkmale wie Hals, Wangen, Kinn, Augenhöhlen, Nase und Mund haben – ganz wie ihr wollt. Am Ende des Tages haltet ihr ein fertiges Köpfchen mit aufgesticktem Gesicht in den Händen, das ihr später zu Hause mit einer ausführlichen Anleitung und einem exklusiven Schnitt zu einer kompletten Puppe vervollständigen und diese natürlich auch schön einkleiden könnt.

4. Juli

26. September

Anmeldung an hello@mariengold.net.

Details
Die Kurse finden immer samstags von 10 bis 19 Uhr im im Theater am Schlachthof statt, einer kleinen Off-Bühne in der Hausburgstraße 22 im Berliner Stadtteil Friedrichshain.

Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. In dem Preis inbegriffen sind der Kurs, das Material, die Mitbenutzung aller benötigten Arbeitsutensilien, eine eigene Filznadel sowie eine farbig gedruckte Anleitungsbroschüre, in der genau beschrieben ist, wie ihr den im Kurs hergestellten Kopf zu einer kompletten Puppe mit schöner Kleidung weiterverarbeiten könnt. Die Zahlung ist vorab per Banküberweisung oder im Kurs in bar möglich. Eine Rechnung oder Teilnahmebestätigung stelle ich gern auf Wunsch aus.

Der Kurs ist sowohl für Anfängerinnen als auch für erfahrene und professionelle Puppenmacherinnen geeignet. Es sind keine Vorkenntnis in der Puppenherstellung oder im Filzen nötig.

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 10 Personen, die von uns beiden Puppengestalterinnen mit langjähriger Expertise bei der Herstellung ihrer Filzköpfe begleitet werden.

Wir freuen uns auf euch und die Filzköpfe!

Auf dass wir uns sehen 2015 zum Filzen, ein paar wenige Plätze in den beiden Kursen sind noch frei!

Einen speziellen Gruß über sonnige,kaiserliche Kuchenzeiten in Kreuzberg nach Zehlendorf an Dich Maria

und natürlich all meine  Leser

herzlich

Laura

Endlich ist die Lösung für die Verpackung gefunden!Schon lang treibt mich um, wie verpacke ich meine Puppen?Wunderschöne extra hergestellte Kisten, ja gerne – aber eigentlich – nein Danke. Noch mehr Verpackung in die Welt setzen,bloß nicht. Es gibt doch schon so viel, läßt sich das nicht irgendwie verwerten?

Dann bin ich auf ein Foto von ganz einfachen Kisten gestoßen, und plötzlich wußte ich wie sie sein würden meine neuen, alten Kisten. Ich habe doch unten bei mir im Haus dis beste Rohstoffquelle, ein Bioschuhladen mit jeder Menge unbedruckter Kartons die nur danach schreien wiederverwertet zu werden.

Manchmal braucht das einfachste und naheliegenste am längsten.

Ich bin sofort ans Werk gegangen,ein bisschen wild und hingeweht sehen sie noch aus, aber eigentlich find ich sie so gerade richtig, und so ganz ordentlich werden sie hoffentlich und bestimmt nie nicht werden.

Glücklich war ich nach dieser Entdeckung und ganz erstaunt das einfache Kisten so glücklich machen können.

Und so gehts – macht Euch Eure eigenen Kisten,aus bedruckter oder unbedruckter Pappe, bezieht sie mit Stoff, bemalt,besprüht,beschriftet,beklebt sie, zum verschicken,verstauen,für selbst gemachtes und fremd gemachtes.

Gebraucht wird:

Pappe

großes Lineal

Schere

Cutter

Stift

Stricknadel

Tacker

Jetzt die gewünschten Maße einzeichnen,was später gefalzt  wird ,ganze Linie,was geschnitten wird, halbe Linie

unnötiges drumherum abschneiden

jetzt schneiden und falzen und knicken

zusammenfügen, tackern

fertig ist die glückliche Kiste!

jetzt kann verziert und geschmückt und gemalt und geschrieben und gefüllt werden.

Die Fotos sind ein wenig wild und schnell mit dem Handy, aber ich wollt es teilen mit Euch das Kistenglück und manchmal hats das Glück eben sehr eilig.

kistenglücklich

Laura

Zwei Li’ s und

zwei Puppen – Marie-Lou und Jule

sind entstanden in meiner wortlosen Zeit, als ich und meine Nähmaschine und das ganz- alleine- zu -hause-den-ganzen-tag in aller gemütlichster werkelei sich ergab. Ihr könnt sie alle in meinem etsyshop erstehen, oder auch direkt bei mir, schreibt mir einfach eine mail – und sie werden noch rechtzeitig zu Weihnachten in glücklichen Kisten ( dazu ein andermal mehr) vor Eurer Türe stehen.

Da die Freude an den Worten nun wieder da ist, will ich Euch beginnen über die Li’s zu schreiben:

Li ‘ s sind kleine Ergänzungswesen, sie haben ein riesiges Herz,Füße um es durch die Gegend zu tragen und einen Kopf, um herauszugeben was ihr Herz zu viel hat.
Li’s sind kein die und kein der – sie sind ein das.
Arme braucht ein Li nicht, denn es hat ja Dich, oder einen anderen Menschen, eine Puppe,ein Tier,eine Pflanze, ein Haus, ein…
Li’s geben immer aus ihrem riesigen Herzen heraus und je mehr sie geben können, desto glücklicher werden sie und dann wollen sie gleich noch mehr geben-und dann kommt noch mehr Glück …
Li – Li bringt alles wunderbare mit, was die Liebe so bringt … Li -Li liebt alles und jeden und strahlt nur so herum in seinem Liebesglück

Li – Wi bringt alles wunderbare mit, was der Winter so bringt – glitzernde Schneeflächen,blauen,strahlenden Himmel,Schneestille,vereiste Seen,Raureif…

Morgen werde ich einen langen nikolausischen Tag mit Friedl,meinem Clown verbringen, vielleicht gibt es ja dann auch die ein oder andere Geschichte zu erzählen…

Und hier noch ein wunderbarer Hinweis von Lillakirrivi ,bezüglich use what u have for xmas:

zeit statt zeug.

verlite Grüße und einen nikolausischen Tag Euch morgen

Laura

Alle Jahre wieder… ich möchte keinen Stress zur Weihnachtszeit, dann kommt er doch und ganz von Innen, weil im Außen, so schlau bin ich schon,habe ich mir alles ganz ruhig organisiert und Termine eliminiert.

Ich betrete ein Geschäft, mich überkommt das kalte Grausen!

Zu viel,zu bunt,zu laut  und zu unnütz.

Also raus,kaufen kann ich da nicht, höchstens noch im Netz, aber dann kommt die ganze Verpackung und der Transport dazu – da bekommt dann die Umwelt und die Vogelwelt das kalte Grausen und graue Federn vom Stress.

Also selber machen!

Und da die Weihnachtszeit dieses Jahr auch gleich mit einem dringlichen Aufräumausmist Gefühl meinerseits zusammen fällt:

use what you have!

Und das ist jede Menge.

Stoffe zum Beispiel, ja ich brauche sie, aber so viele dann doch wieder nicht, also alles was weiß ist auf einen Haufen.Schneiden,nähen – Überdecke

Reste von Resten + Lavendelreste + alter Gummizug= Lavendelsäckchen.

Oder auch Bücher, viel zu viele in meinen beiden (mehr gibts nicht mehr – früher war ich eine leidenschaftliche Bücher horterin) Bücherschränken einfach die liebsten Romane des letzten Sommers heraus nehmen, Schleife drum, vielleicht noch ein Buchzeichen rein und verschenken.

GESCHENKPAPIER!!!!

auch das alle Jahre wieder, aber nicht heuer. Es gibt so viel Möglichkeiten Geschenke zu verpacken. Eine Schleife aus Stoff und Tüllresten, Zeitungspapier, alte Bücher,Bilder – ich habe eine Freundin, ehemalige Waldorfschülerin, die seid Jahren Geschenke in alten nass in nass Aquarelle ihrer Schulzeit verpackt – sieht wunderschön aus!

Tücher zu Geschenkverpackungen umwandeln, einfach mal von Japan lernen. Auch Karten müssen nicht gekauft werden, kann man selber machen, mit den Kindern zusammen, großer Bastelspass, weniger großer aufräumspass.

Was habt ihr für Geschenk und Verpackungsideen für Weihnachten – schreibt mir, ich werde es hier veröffentlichen – so können wir alle ein wenig mehr zuhause bleiben und nutzen was wir haben.

mit verwerterischem Gruß

Laura

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