Reisepuppen

nun beide kleinen, hier in ihren extra Outfits

Einfach, einfach sollte es sein, immer mehr nur die Idee einer Puppe – was gar nicht so einfach ist, wenn man sich richtig verfilzt in die Details, wie ich es nun schon seid langer Zeit sehr gerne tue.

Eine Puppe für kleine und große Kinder gleichermaßen. Kleine Kinder können sie rudimentär wie sie ist mit sich herum schleppen, durch den Dreck ziehen und mit Honigbroten füttern, ich bin überzeugt mit jedem Fleck wird die Puppe schöner lebendiger. Ganz tief in mir drinnen träume ich eigentlich davon völlig zerliebte, verlebte Puppen herzustellen, doch würden sie sich wohl stapeln bei mir zu Hause, denn verlieben und verleben möchte man seine Puppe lieber selbst, anstatt sie gleich so geliefert zu bekommen.

Große Kinder können diese einfache Puppe mit ersten selbstgenähten, gestrickten Kleidern beschenken. Mit ihren 30cm passt sie in jeden Koffer,jede Tasche und kann mit in die Ferien und bitte auch an den Strand.

So eine kleine Puppe möchte was sehen von der Welt.

Seid sie so halb und ganz und viertel fertig vor mir liegen denke ich die ganze Zeit, diese zwei einfachen Wesen kennst Du.

Und jetzt beim schreiben plötzlich fällt mir der name “Kathrinchen” ein. Natürlich ich habe da ganz unbewusst zwei Kathrinen genäht. Kathrinen war eine heißgeliebte kleine Puppe von mir, genauso ein Reisepüppchen. Ich bekam sie zu meinem 4. oder 5. Geburtstag in Spanien, meine Mutter hat sie in mehreren Nachtschichten für mich genäht und ich habe sie geliebt wie keine andere Puppe. Noch heute rührt es mich ganz tief, wenn ich den Namen Kathrinchen höre.

Die Urahnin der Reisepuppe. Ich habe sogar Fotos gefunden, des denkwürdigen Geburtstages der Reisepuppen Uhrahnin

erste Begegnung mit Kathrinchen

Kathrichen kam in einem kleinen Korb und wurde nun überall mit hingenommen

hungrig war Kathrinen auch und mein Vater willig diesen Hunger zu stillen

ich erinnere mich sogar noch an einen Stoffladen in Spanien und an die Struktur eines ganz speziellen rosa Stoffes…schon damals ging also los!

Wenn auch ihr bald verreist und noch eine von den Reiselustigen Puppen mitnehmen wollt, die keine Angst vor Wind,Wetter und Eis haben hier und hier findet ihr sie.

Dieses Wochenende geht es ein Stück weit in den Süden, mal wieder eine Familienfeierlichkeit , dann zurück und weiter nach Holland, dann noch ein wenig Arbeit auf die ich mich freue und dann endlich richtig in den Süden, nach Kroatien und dieses Jahr vielleicht sogar weiter bis nach Montenegro … also bis zum 7.8. habt ihr noch Zeit ein Reisepüppchen zu Euch zu holen, dann kann nur noch gebummelt werden in meinem Etsy und Dawanda Shop.Die lassen sind dann geschlossen – Sommerpause – aber noch nicht

gutes Wochenende Euch und schaut mal in den alten Fotos nach, wunderbare Geschichten die sich dort verbergen

herzlich

Laura

8Hände

schon wieder weit, weit weg unser Wochenende mit Nadel,Faden,Freuden und Fragen.

Es ist so gut mit Euch zu sein und zu werkeln, MariaAnita und Julia ich leihe mir  eure Worte zu unserem Ausflug.

Die Zeit war schneller als ich, schon haben die Sommerferien begonnen, für die Kinder zumindest, mir stehen noch ein paar Arbeitstage bevor- ihr drei seid auch schon in den Süden gezogen,auf euren Blogs sind Sommerferien und ich fühle mich ein bisschen wie eine verspätete Schwalbe, alle auf dem Weg ins Warme und ich noch einsam auf einer Überlandstromleitung mit 8Händen beschäftigt… den Bildern zumindest, die Worte leih ich mir ja von Euch!

erinnert ihr euch?

Fleißige Hände werden bald viele gesucht – doch wann, was , wo soll noch ein bisschen Geheimnis bleiben – gelüftet wird’s noch vor meinem Abflug in den Süden.

…ich geh mal wieder in den Garten und wünsch Euch gute Zeiten, ob zurückgeblieben, vorrausgeflogen oder staunend stehend.

herzlich

Laura

Zwei kleine

sind fertig – hier die eine – morgen auf etsy -oder direkt bei mir – Kostenpunkt 100€ pro Puppe.Extra Kleiderset 30€.

ein gutes Wochenende Euch

Laura

23 Jahre

treue Begleiterin. Geduldig, stur surrt sie meine Ideen in die Tat! Seid einer kleinen Ewigkeit, möge sie noch eine kleine Ewigkeit für mich surren.

in Dankbarkeit

L

Kirschen in freier Wildbahn, Lindenblüten, Hitze, See und lange Nächte.

Das war das letzte Wochenende.

Sommer wie im Bilderbuch

draußen in der Märkischen Schweiz.

Allerdings kam dann auch gleich die Sonnenallergie unseres Ältesten ( wer hier hilfreiche Tips hat, immer her damit !)

Die Kirschen waren bald gegessen.Die Mohnblumen blühen ganz erstaunlich weiter, jeden morgen liegen auf dem Tisch neue Blütenkapseln und öffnen sich die Roten Kelche. Die Lindenblüten sind getrocknet, die Sonnenallergie auch

Fast vorbei der kurze Sommerrausch – Zeit für ein neues Wochenende.

Zeit für Puppen!

Im Winter erträumt und jetzt ist es soweit 8Hände kommen wieder zusammen. Mariengold, von Kowalke und ich, wir fahren raus aufs Lillakirivi Land.Ein Wochenende für uns und unsre Puppen. Werkeln wie, wann,wo,was und so lange wir möchten – Wochenende für 8Hände.

Werkelrausch nach Sommerrausch. Ich habe auch schon eine Idee für was einfaches, noch ist sie gespickt mit Nadeln und Eventualitäten, aber nach dem Wochenende kann ich sie Euch hoffentlich präsentieren und wenn ich ganz fleißig war, gibts vielleicht auch noch was für den Shop.

genießt den Sommer!

herzlich

Laura

Ich habe eine große liebe für handgefertigte Teppiche – vielleicht mach ich mal mehr aus dieser Liebe- vielleicht nicht.

Jetzt hat sie uns einen neuen Badezimmerteppich beschert.

Einfach Stoffe, auch alte Bettwäsche in Streifen schneiden, zu Knäulen aufwickeln, eine dicke Häkelnadel zur Handnehmen ( ich hatte eine 12er)und dann häkeln rund und rund und rund. Wollt ihr einen ovalen Teppich beginnt ihr eine Schnur zu häkeln und Runde um Runde um diese Schnur, bis die gewünschte Größe erreicht ist – probiert es mal aus!

Ihr könnt auch Wollreste mit hineinhäkeln, und wenn die Farben der Stoffe nicht gefallen, einfach färben.

Mit bloßen Füßen auf den schön knubbeligen selbstgehäkelten Teppich nach dem Duschen, das ist ein kleines Glück.

Habt ein gutes Wochenende

herzlich

Laura

Neue Projekte

nur kleine – ein kleines – ein kleines neues Verwertungsprojekt – die Puppe trägt es um den Hals

hiermit entlasse ich Euch und mich, hoffentlich ein wenig neugierig, ins Wochenende.

herzlich Laura

Der Tod kommt erwartet, unerwartet, früher oder später, aber ganz sicher, so sicher wie nichts anderes im Leben.

Und war er da, ist ein geliebter Mensch weg.

Ist er wirklich weg?

Bei den Puppen ist es ein wenig, weniger endgültig – sie leben sobald ein Kind mit ihnen spielt und sterben,spielt das Kind nicht mehr mit ihnen – sie erfreuen sich unzähliger Wiedergeburten- ohne erst unsichtbar zu werden, zu verschwinden – Puppen haben d -

…so hört der Text auf, den ich schreiben wollte vor ein paar Tagen, und irgendwie ging er mir nicht aus der Hand, aus dem Kopf, endet mit dem Buchstaben “d” und ich habe kein leisestes Erahnen mehr was für ein Wort aus dem  ”d” werden wollte…

Ich setz mich hin ich schreibe los. Manchmal ein Thema im Kopf, ein Bild,eine Überschrift, manchmal gar nichts und manchmal wird alles ganz anders.

Mit dem Tod tue ich mich ein wenig schwer.

So ein Blog ist ja kein privater Notizzettel – auch wenn es bei mir zeitweilig so anmutet.

Hier gehts um Puppen, um meine Arbeit als Clown und das Leben – und jetzt eben um den Tod.

Ich habe nach der richtigen Form gesucht, die der Tod hier auf dem Blog annehmen könnte, jetzt merke ich genau das war der Fehler!

Der Tod sucht ja auch nicht nach der richtigen Form, er kommt ganz formlos daher in tausenderlei Gestalt.

” Hello only ends in Goodbye” diese Zeile eines Liedes geht mir nicht mehr aus dem Kopf denke ich an den Tod, und irgendwie hat sie auch etwas tröstliches, man muss sie nur ein wenig umstellen die Wörter.

Der Tod ist dieses Jahr ein Thema bei uns in der Familie, wenn er kommt bleibt alles andere für eine Weile unwichtig, und das ist wohl eins der größten Geschenke die er uns Hinterbliebenen bringt, Innehalten.

Anfang des Jahres ist mein strickender Großvater verstorben, dann, am 7.5., der Anruf meines Mannes :

” Mein Vater ist gestorben!”

Alles eeingepackt ins Auto und nach Kroatien – halt Pass des einen Sohnes nicht mehr gültig, weil er schon 12 wird, also fährt das Auto nur mit einer Person, wir erledigen Bürokratie und fliegen zwei Tage später hinterher.

Dann gibt es viel zu tun, alles erscheint unwirklich,man meint den Verstorbenen hinter jeder Ecke,jeder Tür zu sehen, vergisst immer wieder, daß er da nicht mehr ist, nie mehr sein wird.

Aber wo ist er?

Das Tibetische Totenbuch war hier eine gute Lektüre – die Bücher werden mir fehlen wenn ich tot bin, vielleicht gibt es ja auch Bücher für Tote?!

Was ist wenn wir tot sind, wir werden es erfahren ganz sicher. Ich habe oft mit meinem Vater telefoniert als wir in Kroatien waren und irgendwann meinte er, alle Bücher hin oder her, alles Spekulation – der Tod wird kommen zu seiner Zeit und dann sehen wir das ganze doch einfach als großes Abendteuer.

Begraben wurde mein Schwiegervater gleich hinter der Kirche in der wir geheiratet haben. Es war ganz ähnlich wie damals.

Wind,Wolken und Weinen.

Nur das große Gewitter blieb aus. Und getanzt wurde auch nicht.

Unzählig viele Leute kamen. Er war sehr angesehen im Dorf, auch bei den Jungen Menschen, bei ihm konnten sie sich Rat holen oder auch nur ein Glas Wein trinken…

und jetzt gehen mir die Worte aus, wenn ich ihn beschreiben will… er war einfach da und hat all seine Mitmenschen auch da sein lassen ganz so wie sie waren, weil er war wie er war, nicht anders sein wollte als er war – und noch ist, irgendwo im großen Abendteuer

Danke Dida!

Als wir den Vater meines Mannes beerdigten ist  meine Tante, die Schwester meines Vaters gestorben, auch sie hat ihre Geschichte…

Jetzt hängen die Fotos der beiden gemeinsam an unserem Totentischchen (Als die Kinder noch klein waren, war es unser Jahreszeitentisch, dann wurde es zum Gefundeneschönheitentisch und momentan ist es unser Totentisch,hier mischen sich Fotos und Dinge von Toten,Lebenden, Kerzen und Blumen) und bei ihnen die Schmetterlinge!

Die Schmetterlinge… wieder so ein kleines, schönes Wunder des Lebens. Zurück aus Kroatien empfing mich ein Geburtstagspäckchen. Ich öffnete es und las auf einer Karte :

Origamischmetterlinge und Schokolade - Maria - perfekt-merci 1000mal.

Unser Wortkarger Jüngster hat geweint als er hörte der Großvater ist tot. Dann ist er in seinem Zimmer verschwunden ,um kurz darauf wieder aufzutauchen:

“Mama, Papa, ich habe ein Gedicht für Dida (Opa)!:

Wir weinen Tränen

Mit großen Augen

Amen”

Manchmal übertrifft die Wirklichkeit jedes Klischee – dieser Regenbogen winkte uns auf dem Weg zum Flughafen, zurück nach Berlin.

vergesst nicht…goodbye only ends in hello

Laura

Geieeeel !

Kleine Osterferienrückschau.

Es war wunderschön.9 Tage Sonnenschein.1/2 Tag Regen.Wir alle hatten es bitternötig.Dichter bis undurchdringlicher Arbeitsplan,Kinder Schule,Schule,Schule-der Himmel über Berlin seid Monaten grau.Grippe, fünf Tage Bettruhe und der Gedanke an einen Alltag einfach aufgegeben, weil Alltag unmöglich schien – wird jeder der schon mal eine echte Grippe hatte verstehen, eine solche Schwäche überfällt den Körper, nebst allen anderen Symptomen, das es den betroffenen wundert wie je ein Alltag bewältigt werden könnte und je wieder werden kann – Schwäche, die den Gang zur Toilette zum Leistungssport werden läßt. In dieser wunderbar schrecklichen Verfassung befand sich die ganze Familie – und dann : Osterfesten!!

Auf  nach Südtirol. Und was uns dort erwartete werde ich so schnell nicht vergessen. Ins Auto nach Bozen. Dort haben wir die Reinsegruppe vergrößert und fuhren nun zu sechst plus Skiern und einem Snowbord, endlose Serpentinen nach oben.Wir waren sicher überladen,vollgestopft,eingequetscht und glücklich.Nach oben immer weiter nach oben geschraubt, den Sternen entgegen,dem Winter entgegen hinein ins Ungewisse – in Bozen blühten schon die Magnolien – aber wir immer weiter hinein in den Schnee, bis alles ringsum weiß, vielmehr blau, es war ja schon Nacht und über uns die Sterne,Vollmond, ein Schild das uns eindeutig auswies hier geht es nicht weiter! Was nun?

Jeder der sechs Menschen auf den fünf Plätzen hatte einen anderen guten Rat,Skier und Snowbord gaben auch ihren Senf dazu : ” wie wärs mal mit anrufen”

also angerufen:” guten Abend, hier ist die letzte Fuhre der Hampelgruppe (meine Freundin,die uns die Unterkunft gebucht hatte und schon halbzerquetscht, halbgeschmolzen im Auto saß heißt Hampel mit Nachnamen also schien es mir ganz natürlich und als Hampelgruppe zu bezeichnen), wir… (am anderen Ende der Leitung wildes Tiroler Gelächter)… tut tut tut !”

Was jetzt?

Im Schnee, Nacht,Vollmond und eine Unterkunft die einfach auflegt?!

weiterfahren rieten die Skier

wir sind weitergefahren

noch mal anrufen riet das Snowbord ( beides übrigens schon echte Antiquitäten)

wir haben noch mal angerufen.

Das Gelächter am anderen Ende der Leitung hatte sich beruhigt und konnte uns den Weg weisen – ins Ungewisse.

Mitten im halbgetauten Matsch des Ungewissen parkten wir und dort wurden wir von zwei Snowmobilen abgeholt.Gepäck verladen, eiskalt war es, vergessen der Bozner Frühling.Männer und Kinder in ein Mobil,meine Freundin Hampel und ich aufs andere. Hinein ins Unbekannte, kalte über uns der Vollmond.Neben uns Tannen.Überall Wind.

Freundin H. :” Puh ist das romantisch-  wie bei Tanz der Vampire!”

der andere Schlitten verschwunden, vor mir der schweigende Fahrer hinter mir Freundin H,ihre Hände in meinen Taschen, weil unsere Handschuhe im Schlamm, unauffindbar verendet.So saß ich da zwischen den Beiden unter mir das Mobil, in den Knochen noch Reste der Grippe und habe mich seid langem mal wieder so richtig abenteuerlich gefühlt.

Freudige Begrüßung durch den Rest der Hampelgruppe.

Und dann drei Tage Paradies auf der Seiser Alm in der Mahlknecht Hütte.

Im Freien in der Sonne liegen ringsum Schnee, Licht, weiß – und lesen.Köstliches Buffet genießen ein paar Schritte durch den Schnee knistern und dann wieder erschöpft sich niedersetzten, lesen bis die Gruppe von der Piste kommt mit all den sensationellen Berichten über glücklich gelandete Stürze, Geschwindigkeit und nicht vergessene Skifahrkünste um 21Uhr schlafen mit roten Wangen und übervollen Bäuchen – so köstlich das Essen auf der Hütte.

früh, früh am morgen aufgewacht.

die Kinder mit strahlenden Augen und von Kälte und Sonne zerfurchten Lippen:

” es ist so geil hier Mama!”

“ja, ja hier ist es wunderschön!”

“supergeil Mama!!!”

die Grippe hatte sie mir nicht ganz ausgetrieben, meine erzieherischen Ambitionen:

” weißt ihr denn was geil heißt”

” sexuell bereit!”

“aha”

Und weg waren sie auf der Piste und ich dann irgendwann, unversehens auf der Leupe. Das erste mal in meinem Leben Langlaufskier unter den Füßen und diesen Blick vor Augen

Ich war glücklich,glücklich,glücklich – nach dem Berliner grau über Monate fühlte ich mich wie im Himmel, der Erde immer noch recht nah, nur 2054m über dem Meeresspiegel.

Runter von der Alm, rein ins Auto,auf zum Gardasee

wieder Serpentinen und Unterkunft in einem uralten Haus, hinaus aus der Zeit, weiter hinein in die Erholung- die Gruppe war mittlerweile auf 15 Personen angewachsen,da wurde gekocht, geschmort und spaziert,gelesen,gefaulenzt, gesungen,gestritten wieder versöhnt und die Orangen betrachtet

Eben noch Schnee, jetzt mitten im Frühling

auch meine Jungs hat der unerwartete Frühling zu ganz unerwarteter Handlung verleitet, sie haben mir einen Blumenstrauß gepflückt.

nach neun Tagen Verzauberung und unerwartetem Frühling dann wieder zurück nach Berlin.Hier wartete dann der krönende Abschluss dieser perfekten Erholungszeit : Fat Freddy s Drop.

Mein Stiefvater hatte meinen Brüdern und der ganzen Familie gleich mit Konzertkarten geschenkt, zu 12( und das waren nur die engsten der engen Familienmitglieder) sind wir dann hingepilgert in die Columbiahalle.

Mit einem meiner Brüder stand ich ganz vorne, wir wippten,schrien und hüpften – wer je bei einem ffd Konzert war wird wissen warum-strahlten uns an winkten den verstreuten anderen Familienmitgliedern zu die in anderen ecken des Saals kleine Grüppchen bildeten und dort hüpften und tobten – hinter mir schrie ein Mann:

” Geieeel! Jungs ihr seid einfach so saugeeeil !”

und ich konnte ihn verstehen und hätte es nicht besser sagen können.

Solltet ihr je die Gelegenheit haben zu einem solchen Konzert, geht hin egal was es kostet.

Uns wurde das Wort ” geil” früher noch botanisch erklärt, die Triebe an der Pflanze die zu schnell schießen.

Heute ist es in allermunde, ich tue mich allerdings immer noch schwer damit, doch der begeisterte Mann, dem das

” geieel”, so ganz aus der Tiefe des Herzens sprach, der hat es mir ein ganzes Stück näher gebracht, dieses umstrittene Wort.

Dann wieder Alltag,Arbeit,Schule.

Aber alles geht ein wenig leichter,beschwingter noch in Alm und Seeglück getränkt.

Das Wochenende habe ich mit Erde und einer Schaufel in der Hand verbracht.Kompost sieben. Wie gut die frische Erde riecht und wie locker und doch schwer sie ist so frisch gesiebt, noch so ein Glück. als ich hineingriff mit beiden Händen und der Duft mir in die Nase stieg, da kam mir wieder das Wort “geil” in denn Sinn und ich wußte das ist genau das rechte Wort für diese Erde. Geile Erde. Frischer Kompost.

Mama es ist so geil hier – jetzt verstand ich sie richtig meine Kinder und dankte in Gedanken dem begeisterten Mann im Konzertpublikum.

Kinder ihr habt recht, das waren geile Ferien!

Auf der Seiner Alm wurde tatsächlich” Tanz der Vampire” gedreht, habe ich später erfahren – ein geiler Film!

grabt Eure Hände in die frische Erde und dann atmet ganz tief ein!

ein Gruß noch von draußen, die Blüten waren mir ganz nah beim Kompost sieben.

herzgeilichst

Laura

In ganz anderer Sache – und doch wieder bei den Zahlen gelandet. Heute geht es mal um Männer! Ja ganz richtig gelesen, diese eigentlich nicht existenten Wesen in der Puppenwelt – genauer, es geht um meinen Mann, Stipe Erceg.

Leider sind auch ihm die Puppen fremd, auch wenn er ab und zu mal eine fürs Fotoshooting an die Hand nimmt, ja auch Puppen  sind manchmal Kamerascheu und da muss eine dritte Hand her -

Jetzt bin ich doch schon wieder bei den Puppen gelandet… zurück zur anderen Sache.

Nein, es geht hier nicht um Männer, auch nicht um meinen, es geht um LESS! Und um euch nicht ganz in der Verwirrung zu lassen lest weiter:

Mein Mann ist seid einiger Zeit neben seinem Beruf als Schauspieler auch als Produzent tätig ( für alle facebookler bitte hier entlang) am 19.4. wird auf dem Festival Achtung Berlin der Film Fideliche gezeigt den er produziert hat und in dem er auch mitspielt. Mehrere Meter Material pflastern die Wände unserer Wohnung – Rohmaterial – manches davon ist schon weniger roh, wie zum Beispiel less.Ein wie ich finde sehr wichtiger Film über Frauen die an Brustkrebs erkrankten und sich gegen einen künstlichen Aufbau ihrer Brüste entschieden haben.

Saga Sofie Jouatte, Silke Kress, Alex, Uta Melle, Urte Evert, Thedra Cullar-Ledford, Britta Akdogan, Kirsten Pluntke, Simone Pfitzner, Martina Rüscher & Melanie Testa photographed by Esther Haase

Für die Fertigstellung dieses Films läuft gerade eine Crowdfounding Campagne  noch 10 TAGE und ich möchte Euch um Eure Unterstützung dafür bitten. Teilt, teilt und teilt diese Information und habt ihr ein paar Euro übrig, oder auch ein paar viele, sie können helfen den Film fertig zu stellen.

herzlichen Dank

Laura

 

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