aus Salzburg ein letzter Sommergruß an Euch, denn jetzt kommt wieder die lange, lange Sommerauszeit,vielleicht das ein oder andere Bild aus dem Süden, doch wie die Erfahrung zeigt, einmal in der Hitze angekommen wird alles lahmgelegt und winterkraft gebrütet , für langes Berliner grau von November bis Mai. Morgen wieder das Auto beladen und weiter geht es nach Kroatien.

Hier noch Bilder vom Landpartie Püppchen, ein Schnullerbaby für mein jüngstes Patenkind, nach einem Schnitt von Mariengold genäht, ich bin schon sehr gespannt, wie es aufgenommen wird.

habt einen erholsamen Sommer, bis dahin

…ach ja

wenn ihr selbst eine Puppe nähen wollt, ich habe noch Plätze frei in meinen Herbst/ Winter Puppenkursen, sie finden in Berlin statt.

herzlich

Laura

Klingt ein wenig wehmütig, dabei geht es ja gerade erst los mit dem Sommer und den vielen freien Wochen im Süden, und doch, hier ist das letzte Sommerpuppenkind, denn wie sich gezeigt hat, entsteht im Sommer kaum eine Puppe, zu heiß, zu viel Sommer, also ist Anna – Luisa meine letzte Sommerpuppe. Weiter geht es dann mit neuen Puppen im Herbst, doch der ist noch lange hin.

hier könnt ihr sie erwerben, oder auch direkt bei mir, dann gibt es einen kleinen Rabatt, doch verschicke ich nur noch bis zum 11.7., dann lange ,lange Pause und weiter geht es am 20.8.

herzliche Grüße

Laura

Endlich war es soweit, irgendwann im grauen Februar verabredet und jetzt im Juni die sieben plus 80 Sachen gepackt, viel, viel Stopfwolle dabei und auf nach Köln, Puppenkurs.Es ist ja doch jedes mal sehr spannend,was für Frauen kommen werden zum Puppenkurs, diesmal wußte ich, es sind vier Schwestern und wir dürfen das Schneideratelier des Mannes der Schwester, die geladen hat nutzen. Beste Vorraussetzungen. Doch das alles dann noch so viel besser kommen konnte, als die Vorraussetzungen versprachen, daß war ein Geschenk des Puppenhimmels!

Ein wunderbar, liebevoll hergerichtetes altes Haus und der wohl klarste, aufgeräumt sauberste Arbeitsplatz den ich je gesehen habe,auf dem Plattenteller drehte sich Sugerman, eine meiner Lieblingsmusiken. Und los geht es, Köpfe rollen, hier der gegenteilige Prozess des bekannten Köpferollens, hier wird nicht abgeschlagen, sondern aufgewickelt und zwar ganz, ganz fest, damit der Puppenkopf möglichst lange rund bleibt und nicht zum platten Pfannkuchen wird.Was die Festigkeit der Köpfe angeht bin ich recht streng, und wenn ich merke, dass ich talentierte Festrollerinnen um mich habe, dann werde ich noch ein bisschen strenger. Hier hatte ich gleich vier Festrollerinnen um mich, als Feststopferinnen entpuppten sie sich später auch noch – Ein Kuckuck ruft, oder war es ein Hahn, das Handy einer der Schwestern, der Mann mit drei Kindern zuhause beim Kirschkompott kochen – alles ganz  wie im Rezept beschrieben, aber das Kompott bleibt flüssig! – ganz sicher?, ja sicher, ganz sicher – und Speisestärke? ach so nein, muss die da auch dran, an den Kompott??

Zurück an den Tisch, zurück zum Köpfe rollen. Es ist still, es wird gelacht, geschwitzt und immer wieder gegenseitiges Erinnern zu trinken, es ist warm, Kölner Schwüle und Puppenmachen ist anstrengend, das will keiner so recht glauben, bevor nicht selbst erlebt.

Aus der Küche kommen Schneidegeräusche und einzelne, sich immer zu kompakteren Gebilden mischende Düfte, die an unseren Nasen vorbei ziehen und uns von den Puppen weglocken. Es gibt Flußkrebspasta, ein Gedicht, mit feinster Anisnote, köstlich! Der Hausherr, der Schneider,um genau zu sein der Herrenschneider, war der Koch und wird es für die Zeit des Kurses bleiben, wunderbare Aussicht. Gleich entspinnen sich Gespräche übers Nähen, kleine Tricks und Tips. Die Kurspuppe wird fachmännisch in die Hand genommen und betrachtet und wir erfahren Geheimnisse aus der Herrenschneiderwelt. Hier ist absolute Präzision gefragt und ich komme ganz schön ins Staunen, was alles an einer ordentlichen Anzug Jacke mit der Hand genäht wird und vor allem wie die Nadel richtig gehalten wird, siehe Foto

( ich muss gestehen, ich halte sie anders will es aber ausprobieren). Da gibt es Kaschmirstoffe die 900€ der Meter kosten können, verarbeitet zu einem Mantel in etwa 60Stunden Arbeit, hat dieser dann den Preis eines Kleinwagens!

Und erst das Kunstwerk sakraler Gewänder, das Bruder Gerhard beherrscht, ein Talar wird mit Knöpfen geschlossen, vielen vielen kleinen Knöpfen und jedes einzelne Knopfloch wird mit der Hand versäubert. Diesen Bruder Gerhard, den hätte ich gerne kennengelernt. Aber jetzt heißt es wieder an den Arbeitstisch und bald schon ruft es ” Schwester Zange!” über den Tisch, denn durch die festgestopften Gliedmaßen lassen sich die Nadeln manchmal nur mit Hilfe der Zange weiter bewegen – und schon lacht der ganze Tisch, ” Schwester Zange und Bruder Gerhard”, in aller Kürze die ganze Würze unserer zwei Tage Puppenkurs. Abends fahre ich auf die andere Rheinseite zu einer guten alten Freundin, ihren Kindern und Mona, über sie ein andermal, gehe früh schlafen, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein. Der nächste Morgen ist eher ein Mittag, denn ich bin erst mal gemütlich in die falsche Richtung gefahren und habe dann eine Stunde in bester Gesellschaft mit einer äthiopischen Dame auf dem Weg zur Kirche verbracht, sie erzählt mir ihr Leben und ich stricke an einem meiner ewigen Spüllappen. Als sie aussteigen muss sind wir beide glücklich darüber uns getroffen und gesprochen zu haben, in Berlin wäre mir das wohl nicht passiert. In Köln scheinen die Menschen offener, freundlicher und die öffentlichen Verkehrsmittel verwirrender als in Berlin.

Weiter, jetzt ist höchste Konzentration gefragt, Gesichter sticken, und schon wieder entpuppen sich die vier als wahre Talente. Und nicht nur Sticktalente, sie haben, als ich friedlich dem nächsten Morgen entgegenschlief gefeiert bis in die frühen Morgenstunden- 5Uhr!!!, getanzt, getrunken und sich des Zusammenseins erfreut. Aber sie sticken, als hätten sie nie etwas anderes gemacht und mindestens 8Stunden friedlichen Schlaf hinter sich. Jetzt bekommt jede einzelne Puppe ihren ganz eigenen Charakter mit dem Gesicht, was ja nur aus ein paar wenigen Stichen besteht, ein kleines Wunder jedes mal.

Aber nicht nur im Sticken und Feiern und Rollen sind die vier Schwestern Talente, so gut und innig, so viel Lachen, Scherze, gegenseitige Hilfe, Witz und Wille… die Liste bitte hier noch mindestens drei Zeilen weiter selbst vervollständigen mit guten Eigenschaften, liebe Leserin… hier möchte man die Eltern gerne kennenlernen der Schwestern, ein bisschen Mäuschen sein im Familienleben und jedem verzweifelten Elternpaar von einer kleinen Kinderschar, die zahnt und zangt erzählen, ihr wacht und sorgt euch nicht umsonst, es gibt da vier Schwestern, diese Gemeinschaft ist mehr wert als alles auf der Welt, wert jede gewachte Nacht, jedes Haare raufen und kisten weise Nahrungsmittel einkaufen, kochen, waschen.

Der Vater der Schwestern hält sich ein paar Rehe als Rasenmäher! Und es wurde abgewogen,ob Rehgulasch wohl das richtige sei um mich zu bewirten, erschien dann aber in Anbetracht der 1000Rehe etwas gewagt, ich hätte das Gulasch bestimmt gegessen und auch das Geheimnis um die 1000Rehe wurde gelüftet. Pizza hatten wir noch auf dem Tisch, die beste Polenta die ich je gegessen habe und nicht zu vergessen die Kapuzienerkresse im Salat, und die Holunderschorle, das Bier ( alkoholfrei) sonst wären die Nähte schief geworden, ach und all das andere.

Es war einfach Schwester Zange und Bruder Gerhard mit Euch- Danke!

Einen ganz besonderen Dank an die älteste der Schwestern, die ihr Haus und Organisationstalent zur Verfügung gestellt hat, Danke an den Koch und seine Geschichten aus dem Herrenschneider dasein, nur leider kann ich mir jetzt kein Jacket mehr von der Stange kaufen, jetzt wo ich weiß was für ein wirkliches Kunstwerk ein Jackett ist!

Auf meinem Weg zum Bahnhof, wurden schon wieder neue Köpfe gerollt,es soll noch mehr Puppen geben, und diesmal darf die Mutter der Schwestern auch dabei sein

… und ein paar Tage später erreicht mich ein wunderbares Foto darauf eine der Schwestern angeschnallt auf der Rückbank im Auto, zur Seite gekippt, schlafend, im Arm ihre selbst genähte Puppe.

Dieses Foto werde ich mir in eine Schatztruhe legen und, sollten mir je Zweifel kommen, warum Puppen machen, warum dieses Handwerk weitergeben, dann öffne ich die Truhe und hole das Foto heraus und ich werde wissen warum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Draußen am See

richtet dieses Wochenende unsere Teilzeitkommunekunstundfamilie ein Fest aus – kommt und tummelt euch mit euren Kindern Hunden und Kaninchen. Und wer den Trubel lieber meidet, dem empfehle ich mein stilles Geheimplätzchen am See – finden müßt ihr es allerdings alleine!

herzlich Laura

Ganz leicht könnt ihr euch einen, oder am besten gleich ganz viele Puppenkleiderbügel selber machen.

Was ihr braucht:

frisch ( dann lassen sie sich leichter schnitzen und auch die Haken einfacher hinein drehen) geschnittene Stöcke in gewünschter Dicke

Schnitzmesser, oder anderes scharfes Messer

Haken ( gibt es in Heimwerkerbedarfs Läden)

Holzperle

Säge

Und so geht es:

Die Stöcke von der Rinde befreien, oder auch nicht,auf die gewünschte Länge sägen, meine Puppenkleiderbügel sind 18cm lang, Haken hineindrehen und fertig.

Jetzt können noch Feinheiten vorgenommen werden, ich habe noch eine Holzperle angebracht, der Kleiderbügel kann auch umhäkelt werden, mit einer Schleife verziert, lackiert… und und und

schlicht gefällt er mir  am besten. Viel Freude beim Kleiderbügel bauen.

herzlich

Laura

… in Vorbereitung. Freitag in aller Frühe geht es los und die Freude ist bereits groß. Sitzt mir doch noch immer die Puppenwanderlust von der Landpartie in den Knochen. Das gefällt mir gut, so ein hier und dort sein,Menschen ,Orte treffen und im Gepäck Wolle,Trikot, Nadeln und Ideen. Puppenjetset.

In Köln treffe ich vier Schwestern, selbst habe ich zwei und noch drei Brüder, aber gleich vier an einem Tisch und alle wollen sie Puppen nähen, dass ist großartig und es wird gewiss viel spannendes zu berichten geben. Wenn ihr auch vor Ort einen Puppenkurs haben wollt, setzt euch mit mir in Kontakt 1000rehe@gmx.de, natürlich gebe ich auch in Berlin Kurse. Herbst und Winter, Plätze gibt es noch für alle Kurse.

Oktober 13. und 14.

November 24. und 25.

Dezember 8. und 9.

Zusammen mit Maria von Mariengold gibt es am 22.September noch einen Filzkopfkurs und 2019, für all die jenigen, die nicht genug bekommen können vom Puppennähen unsere Landpartie vom 22.-26. Mai 2019, allerdings gibt es hier schon eine Warteliste.

herzlich

Laura

Am besten jetzt gleich anmelden, sie findet statt vom 22.- 26.Mai 2019. Die Anmeldungen gehen an hello@mariengold.net. Und hier noch ein paar Bilder von diesem Jahr:

Reparatur

Dieses kleine Püppchen wartet schon seid Monaten geduldig in meiner Schublade und nun ist es mir endlich gelungen ihm ein neues Gesicht zu geben. Meist sind Puppenreparaturen sehr zeitaufwendig, darum auch sehr teuer und so kann ich nur raten: traut euch, versucht es selber. Ich werde euch erklären wie ich bei diesem Gesichteten vorgegangen bin.

Mit dem Nahtauftrenner die Mützennaht auftrennen, so daß der ganze Kopf frei liegt.

Nun doppelt liegenden (doppelt, damit sich die Gesichtshautverletzung nicht durch die neue Gesichtshaut durchzeichnet) Trikotstoff am Hals mit einer Stecknadel feststecken.

Stoff über das Gesicht spannen und feststecken. Jetzt mit Matratzenstich am Hals und am Hinterkopf festnähen, so das der Stoff möglichst keine Falten bildet.

überstehenden Stoff abschneiden, Käppchen wieder aufsetzen, mit Matratzenstich festnähen.

neues Gesicht mit Fineliner aufzeichnen. Wangenrouge.Fertig.

Nachher

Vorher.

Ich bin gespannt welche Reparaturen ihr schon an euren Puppen vorgenommen habt.

12 Frauen, 4 Tage, 1 Gastgeber Paar,1 Haus,Natur,Wollberge,Stoffmeter,Nadeln,Garn,Göttinnen und Götter ungezählt, Licht, Brillen und Zeit. Das Ergebnis, eine Bank voll Puppen Wesen.

Die Bank auf der sie sich tummeln, auch eine Göttin, eine liegende aus der Südsee. Gerne würde ich jetzt eine philosophische Abhandlung über die Puppe schreiben, doch dafür ist es viel zu heiß in Berlin, das Radio der Bauarbeiter im Hof zu laut und genau das braucht sie nicht die Puppe, eine philosophische Abhandlung, wir Menschen können das sicherlich gut brauchen, aber bitte im Winter, am knisternden Feuer, wenn das Licht weicht und Zeit für Gedanken über Gedanken und Abhandlungen ist, aber nicht jetzt.

Die Puppe wirkt unmittelbar. Dessen wurde ich gewahr als wir in der Abschluss Runde saßen und jeder noch einmal etwas sagen durfte oder auch nichts sagen durfte. Mit der Puppe wird gespielt und sie wirkt im Spielenden, genauso bei den Schöpfern der Puppe, wer eine Puppe näht in dem wirkt sie, ohne Worte, ungefragt.

Heute saß ich im Caffe und genoß  eine ausgedehnte Zeitungslektüre , was ich aus den verschiedensten Gründen mir sehr selten gönne. Neben mir Großeltern mit ihrer kleinen Enkelin. Die Enkelin hatte eine Wimper verloren und die Großmutter führte sie ein  in den Wimpernwunschzauber, den wir alle kennen und praktizieren.

” Du darfst Dir wünschen was du willst, einen ganzen Tag mit Mama, glitzernde Schuhe, ein großes Eis, eine Puppe-” erklärt die Großmutter.

” Oh, ja eine Puppe!”  unterbricht die Enkelin.

” Aber nicht verraten” ermahnt die Großmutter.

” Oh ja, Oma ,eine Puppe!”

Unser ganzes Puppenrefugium war so ein Ruf tief aus dem Mädchenherzen : ” Oh ja, eine Puppe!”. Und Dank höchster Konzentration, Ausdauer und Durchhalte Willen, gleichzeitig aber auch Lachen, gutes Essen, gegenseitiges sich über die Schulter schauen,

Tips austauschen, helfen, helfen lassen, manchmal auch wieder auftrennen und mit sich selbst gut sein ,führte dazu , dass am Samstag Abend eine ganze Puppenbande auf der Götinnenbank platz nahm, die eine solch wollige Last wohl noch nie zuvor trug.

Dieses mal war es ganz ähnlich wie beim letzten mal, es begann konzentriert, wurde wild, plötzlich der Tisch übersät mit tausend Puppengliedmaßen, Werkzeugen, Wolle und Halbfertigem, sobald die Gesichter gestickt sind kehrt wieder Ruhe ein und das wohlige Schnurren der Nähmaschinen erfüllt den Raum. Puppenkleider werden genäht, die Stricknadeln klappern und die Vögel zwitschern. Die Gedanken gehen zu den Kindern die die Puppen bald in die Arme schließen werden.

Ein Wiedersehen der besonderen Art gab es, eine Teilnehmerin holte dieses Puppenkind aus ihrer Tasche, eine 1000Rehe Puppe, vor nicht allzu langer Zeit lag sie noch zuhause auf meinem Arbeitstisch und wartete geduldig darauf fertig zu werden.

Seht ihr die Schuhe, nein, die sind nicht von mir, aber schaut mal hier, eine Wonne für jeden Puppenschuhliebhaber,alle in einer kleinen deutschen Puppenschuhmanufaktur genäht.

Wer Puppen näht braucht Bewegung! Wer Puppen näht vergisst nur allzu gern das da nicht nur der Puppenkörper ist, sondern auch der eigene und er bald mit beleidigt schmerzenden Schultern reagiert, wenn seinem Bewegungswunsch nicht nachgekommen wird! Wir hatten Carolin, die für einen Nachmittag in unser kleines Paradies gekommen ist und unsrem Körper zu Bewegung verholfen hat, im Garten, barfuß uns erinnerte an all die Gliedmaßen, Muskeln und Knochen denen wir dankbar sein können, dass sie so geduldig Stunde um Stunde für uns still halten, damit wir Puppen nähen können.Danke Carolin, Du hast uns nicht nur den Körper bewegt, auch den Geist, uns in den Himmel,die Bäume und den eigenen Körper blicken lassen. Alles ein wenig wachgerüttelt uns herausgeholt aus allzu wolligen eingefädelten Gedanken, den Blick geweitet .

Jede einzelne der Teilnehmerinnen, angereist wieder aus allen Teilen Deutschlands und sogar aus der Schweiz trugen zum gelingen dieser Landpartie bei und ich muss gestehen,es juckt mir in den Fingern auf jede einzelne ein kleines Loblied zu singen, wie der Fußballtrainer meines Sohnes es für jeden seiner Fußballkinder gemacht hat, doch es sollen auch Geheimnisse bleiben, die in Ruhe Geheimnisse bleiben dürfen, nicht umsonst habe ich diesen Eintrag mit Puppenrefugium und nicht etwa mit Puppenpodium überschrieben.

Aber seid gewiss, ihr Puppennäherinnen und Maria ( nicht zuletzt mit Deinem Pupenbabyschnitt) ihr habt mich mit all Eurer Arbeit an der Puppe und den Erzählungen aus Eurem Leben dazu angestiftet zwei Wünschen, die schon wieder ein wenig eingeschlafen waren jetzt weiter zu folgen.

1. Puppenlösungen finden: meint, neue Schnitte und Techniken zu entwickeln. Mir juckt es gewaltig in den Fingern, und schon immer hatte ich eine riesen Freude daran, einfache, raffinierte Schnitte zu entwickeln, und mir ist gar nicht aufgefallen wie ich das in der Puppenalltagsroutine aus den Augen verloren habe und es schon lange Zeit ist für einen neuen Schnitt, eine neue Technik.

2. Puppenreisen: meint Reisen mit dem Wissen von der Puppenmacherei im Gepäck, in welcher Form auch immer. Am liebsten mit Maria natürlich, denn zu zweit ist es schöner als allein, auch das Puppenmachen. In Köln steht so ein nächster Puppenkurs für vier Schwestern an, auf den ich mich schon sehr freue und ich hoffe es folgen noch mehr neue Orte und Menschen.

Jetzt nur noch Bilder

…und vielleicht ein paar wenige Worte…

 

bald gibt es den Termin für die Landpartie 2019, dann habe ich noch ein paar mehr Bilder für Euch.

Jetzt Hitzefrei in Berlin und Wochenende.

Genießt es, stürzt Euch in die Seen und betet die Sonne an, ihr wisst wie die Berliner Winter sein können!

herzlich Laura

 

 

 

 

 

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