allerletzte Vorbereitungen im Grünen fürs Grüne und morgen geht es los. Vier Tage nur für die Puppen! Wenn wir zurückkommen wird es auch bald den Termin für 2019 geben, doch jetzt erst mal Jetzt. Die Freude ist groß, das Gepäck auch. Vielleicht gibt es schon das ein oder andere Bild während der Partie, doch eher unwahrscheinlich, aber sehr wahrscheinlich wenn ich zurück bin gibt es Puppen für den freien Verkauf, zumindest zwei.

bis morgen, für diejenigen die mitkommen und Maiglöckchen für die daheim bleibenden, Vergissmeinnicht für einen weiterhin blauen Himmel.

herzlich

Laura

viel zu tun hinter den Kulissen, und Geburtstage noch und nöcher, und Feiertage und der ganze Mai überhaupt mit Sonne,Blüten und jeder Menge Arbeit.

Herzlichen Glückwunsch allen Maikindern. Auf meinem Arbeitstisch türmen sich Puppengliedmaßen und Kleider und Listen… nur die Puppen selber, die gibts wieder im Juni, die müssen geduldig bleiben, seid ihr es bitte auch. Im Juni werde ich zwei Puppenkinder für den freien Verkauf haben, der Mai bleibt den Vorbereitungen und Geburtstagen gewidmet.

herzlich

Laura

 

 

Draußen Sonnenherrlichkeit und jede Menge Geburtstage in der Luft.

Wild siehts aus auf meinem Tisch und drunter. Ich nähe und nähe an Kleidung für Puppen und dabei kommen die Puppen selbst ein wenig ins Hintertreffen, doch bald steht unsre zweite Landpartie ( für 2019 gibt es schon Anmeldungen, wenn ihr nächstes Jahr dabei sein wollt, nicht zu lange zögern) an, und kurz darauf ein Puppenkurs in Köln für vier Schwestern. Da müssen Vorbereitungen getroffen werden, und die Puppen leider ein wenig liegen ohne Haar am Kopf oder gar Wolle in den Gliedmaßen. Doch sobald der Kleiderrausch vorbei will ich mich wieder den Puppen und ihren geduldigen Bedürfnissen widmen. Vielleicht werden sie von den Kindern gerade für ihre nimmer erschöpfende Geduld so geliebt?

Hier ein Kleiderset, das zwei Puppen in Ingolstadt bekleiden wird – ja sieht ganz aufgeräumt aus – noch nicht einmal Fotos schaffe ich von meinen Vorbereitungen zu machen, aber versprochen, wird noch folgen en wenig wirkliches Chaos.- Außerdem schraube ich an Puppenkleiderbügeln, immer dann wenn ich über alle Zuschnitte komplett den Überblick verloren habe, zu viele Fädchen an mir ziehen und ich mal was ” anderes ” machen muss.

habt ein sonniges Wochenende

Laura

 

Wo etwas sich zusammenrottet, also auf einem kleinen Raum verdichtet, und dann langsam als einzelnes zerfällt, da entstehen Nährstoffe für etwas neues kräftiges – zumindest auf Komposthaufen, mir sehr liebe Orte. Nicht zum Verweilen, aber der dort sich vollziehenden Prozesse wegen.

Nun sind wir kein Biomüll, auch hoffe ich das wir einzeln nicht zerfallen, doch wir haben uns zusammengerottet, wir Berliner Puppenmacherinnen, zumindest einige von uns . Als Gruppe ist man stärker, auch nur als Grüpplein schon ein wenig stärker als  ganz allein. Da gab es schon uns 8Hände, durch Wegzug ein wenig entberlinisiert, doch es gibt uns noch, jetzt gibt es eine weitere, neue Gruppe für Austausch und gemeinsame Aktionen. Doch wie und was und alles, das muss noch ein wenig rotten und werden.Jetzt wollt ihr natürlich wissen wer sich hier um einen, bzw zwei Tische geschart hat: Gonca von Loulabee, Maria von Mariengold, Julia von von Kowalke, Evi von LilleKra, Claudia von Puppa, Maike von Feinslieb und meine Person mit ihren 1000Rehen

habt einen guten Tag

Laura

 

Richtig Reisen !

Ja wenn das mal ginge – wir würden wohl alle zuhause bleiben – ich zumindest.Jetzt wollte ich Euch einen richtigen Bericht über unsere unverhoffte Osterreise schreiben und war gleich völlig überwältigt,überfordert,ratlos, wie das alles in möglichst kurzen Worten schildern? Habe begonnen mit einer, wie mir schien ganz passablen Überschrift, Tag eins war geschildert, viel zu viele Worte verloren ein paar Bilder eingefügt und irgendwie stimmte das ganze nicht.

Also viele Tage verstreichen lassen – sonst schreibe ich meine Blogeinträge meist ohne Plan und Richtung, das ergibt sich während des Schreibens, doch hier ergab sich nichts und die Tage verstrichen, ich setzte mich an die Nähmaschine, spielte Theater war als Clown unterwegs, doch dieser mittlerweile von mir als dumm beschimpfte Blogeintrag über unsere wunderschöne Reise wollte auch vom Liegen und Warten nicht besser werden.

Und dann ganz allmählich ein kleines Licht im Dunkel. Das war doch genau unsere Reise, ein ungeplantes einfach losziehen, ein Lesen der Zeichen und genau dort ankommen wo wir hin wollten, ohne vorher zu wissen, das wir dort hin wollten, aber als wir da waren, da hätte es gar kein woanders sein können.Eine Kette kleiner Reisewunder, die sich fügen wie kein Plan es vermag.

Kurze Eckdaten: Mit Mann ohne Kinder ( das erste mal seid 13Jahren!), dahin wo es warm ist. Sonne war bitter nötig. Griechenland.Athen. Weiter nach Hydra , trotz ausgebuchter Fähre, die plötzlich doch nicht mehr ausgebucht war, ein kleines Paradies. Ein Hotel wunderschön, mit alten Möbeln,Blick aufs verschlafene Städtchen und Stille, außer Eselsgetrappel und Vogelgezwitscher. Hydra ist Auto frei, bis auf ein kleines Müllauto und eine Feuerwehr.

Weitere Eckdaten: Ich hatte mir selbst auferlegt kein Handarbeitszeug und keinen Laptop mit zu nehmen, und auch kein Buch. Damit ich nicht sechs wertvolle Tage an meinem Mann vorbeistricke. Das Handy  anfangs noch dabei, doch irgendwann war ich genervt, weil alles so schön und ich ständig damit beschäftigt Fotos zu machen, also auch im Hotel gelassen und die Blütenpracht, Berge, Sonne,Weite genossen. Jeden Tag gewandert fünf sechs Stunden und kaum einem Menschen begegnet. Ausgenommen meinem Mann und mir selbst, das bleibt nicht aus nach einer gewissen Anzahl von Schritten durch Gestein.

Auf der Akropolis, ewige Baustelle der Götter, wurde wohl nie fertig gestellt und wird es wohl auch nie. Hier bist Du einer unter tausenden, wie das Foto beweist, das Erlebnis dementsprechend vielgeteilt, aber damals als noch den Göttern Opfer dargebracht  und nicht Selfies ( meine Nichte klärte mich später auf: Selfies macht man von Oben nicht von Unten!)

abgetrutzt wurden, war bestimmt genau so viel los .

Ein Versuch meinerseits das ganze kulturelle Erleben etwas zu entmenschlichen und zu verherrlichen.

Eine Taverne die gefunden werden will und kein Reiseführer  verrät.

Ein Theater, das die Menschen noch zu kathartischem Erleben befähigte… wobei mir Zweifel kommen, vielleicht dachten die Menschen auch damals schon sehnsüchtig an das Ende der Vorstellung und die kulinarischen Köstlichkeiten mit denen sie sich den Bauch vollschlanken konnten.

Hydra, paradiesischer Flecken Erde ohne Armut,Plastikstühle,Disco,Leuchtreklame und Autolärm. Die Armut bleibt auf dem Festland.Vor Schaufenstern campierende Obdachlose, ein kleiner Zigeuner,Sinti,Roma der in einem Buggy sein Baby schiebt und vorne auf dem Buggy ist noch Platz für sein Mütterchen, auch Zahnlos und fast so klein wie das Baby. Horden von Bettlern mit echten und ausgedachten Geschwüren, Verrenkungen und alle zitternd.Ja, da frage ich mich auf wessen Rücken unser Wohlstand getragen wird, und wessen Wohlstand wir auf dem Buckel herumschleppen ohne es vielleicht zu merken und überhaupt wie diese Welt funktioniert und wie und wie sie wirklich funktioniert,ich kann es mir nun doch nicht verkneifen hier einen kleinen Link ein zu fügen.

Mein Bild von Griechenland war immer blau und weiß, nun ist es gelb und blau

mehr Blüten und Meer Weite

Mulis,Kirchen

köstliches und klösterliches

Auch Prominenz hat die heile Welt von Hydra angezogen

und hinter verschlossener Tür

ist dieser wire mit ( momentan abwesendem) bird zu Weltruhm gekommen

Enden möchte ich mein Richtig Reisen mit dem Bild, dass vor ein paar Wochen entstand und alle Geheimnisse, alles entdeckte verraten sollte, Euch eine Reise wie die unsrige ermöglichen sollte – wie sich mir gezeigt, aber das genaue Gegenteil bewirkt, wir wollen ja entdecken und erleben wenn wir reisen und nicht ablaufen, abhaken und erledigen.

hier sind sie verzeichnet die kleinen Reisewunder, die ich nicht verrate und Euch wünsche ihr mögt sie auf Eurer nächsten Reise selbst entdecken. Aber müssen wir dafür unbedingt reisen für die kleinen Wunder… eigentlich nicht – doch manchmal hilft eine Reise uns daran zu erinnern das es sie gibt die Wunder.

herzlich

Laura

Kaum zurück…

… und gleich ins Theater

Ringelnatz und vorweg ein Geheimtip Konzert, beides solltet ihr Euch nicht entgehen lassen.  Theater am Schlachthof, Hausburgstraße 22/10249 Berlin/030-42085701.

Osterpause

 

Zeit für Pause, Zeit für Sonne,Zeit für Griechenland,Zeit für Zeit

zurück Mitte April

Gute Feiertage Euch

Laura

 

Vorweg – eine jede echte Sorbin, oder Sorbe würde mich wohl sehr schräg, arg betroffen, betrachten, dass ich das nun folgende Gekleckse, Sorbische Ostereier nenne – ich bitte hier sofort um Entschuldigung, diese meine Ostereier haben wohl nur bezüglich der Technik gemeinsame Wurzeln mit den sorbischen Ostereiern. Vielleicht nenn ich sie lieber Wachswischtropfeier kurz wwtro-eier.

Ihr braucht:

ausgeblasene mit Essig abgewischte Eier

alter,biegsamer Löffel

Kartoffel

Teelicht

Kerzenwachs

Stecknadel

Küchenkrepp

Stift

Handelsübliche Eierfarbe ( schon vorbereitet, in Bechern, so das die Eier in die Farbe getunkt werden können.)

Und so geht es: Löffelofen bauen siehe Foto

Wachs hineingeben und schmelzen lassen . Nadelstift bauen, siehe Foto

und nun die Nadel in das Wachs tauchen, ruhig am Anfang ein bisschen länger, damit sich das Glas erhitzt. Nun mit der Nadel Wachs im gewünschten Muster aufbringen. Nun das Ei für ca 5Minuten in die gewünschte Farbe halten.Jetzt ein zweites mal mit Wachs Muster aufbringen und das Ei 5 Minuten in eine andere Farbe halten. Dies kann so oft gewünscht wiederholt werden. Ist das Ei rundum eingemustert zum Küchenkrepp greifen, das Wachs am Ei über dem Teelicht schmelzen und mit dem Küchenkrepp abreiben. Fertig!

bessere Fotos gibt es leider nicht, mein Patenkind und ich waren wwtro gebannt und da gab es keine Zeit für Fotos. Das ganze braucht eine Menge Zeit und Geduld, vielleicht genau das richtige für einen Palmsonntag wie heute.

herzlich

Laura

Esta

 

Esta ist fertig, rechtzeitig zu Ostern, drum trägt sie auch den Namen der Frühlingsgöttin Eostre, ein wenig modernisiert, dass sie nicht ganz so schräg angeschaut wird  in den Kinderzimmern des Jahres 2018! Als ich an ihr nähte gabs in mir Frühlingssehnen und draußen Schnee, Winter, obwohl der Kalender versicherte es sei Frühling,ganz bestimmt. Es sind Ferien, auf mich wartet ein Schaukelstuhl, doch nur für kurze Zeit, nur als Sprungschanze, um sicher genug Schwung zu bekommen um im Süden, im blühenden,bunten Frühling zu landen – in welchen Frühling er mich hinausgeworfen hat der Schaukelstuhl – lasst Euch überraschen, ich weiß es auch nicht.

Braucht ihr eine kleine Frühlingsgöttin bei Euch zu hause, dann hier entlang.

Morgen gibt es noch eine Anleitung für sorbische Ostereier und dann auch meine Rückenansicht und dem Sehnen nach, dem Ruf des Südens folgen!

herzlich

Laura

 

 

 

 

 

 

 

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