Januar 2014

2014

Beginnt ganz anders als erwartet. Es sollte Winter sein, doch ist es fast Frühling, die Haselsträucher bei mir in der Straße haben schon ihre Blütenwürmchen hinausgestreckt und meine Freundin J befürchtet das wir diesen Sommer ganz ohne Obst und Beeren überleben müssen, weil alle Blüten erfrieren , weil dann doch plötzlich die Kälte kommt.
Wollte ich doch ganz viel schreiben zwischen den Jahren, zu den Rauhnächten… nichts geschrieben im Blog, mein Blog hat sich Ferien genommen! Seid Wochen werde ich täglich mit Junkmails auf meinen nun nicht mehr vorhandenen „Sommerpause fast“ Artikel bombadiert und jetzt kann ich nur noch auf höchst umständlichen Wegen meine Worte zu Euch bringen bis das Problem behoben ist, also wieder Pausen, selten ein paar Worte – es sei denn wieder anders als erwartet, behebt sich das Problem schneller als gedacht.
An Silvester saß ich mit einer Frau auf einer Bank am Feuer und sie fragte mich, ob ich schon meine 12 Wünsche aufgeschrieben hätte „ Nein“, auch sie hatte keine Wünsche aufgeschrieben. Die meisten anderen hatten sich ein schönes Ritual mit 12 Wünschen ausgedacht und fleißig aufgeschrieben. Aber was hätte ich mir denn Wünschen sollen? Das hat sich auch die Frau neben mir gedacht und so saßen wir recht glücklich ohne Wünsche und schauten in den Himmel.
Vom Himmel um den See am nächsten Morgen und mental in der Natur gewälzt, ich gerate immer mehr in Verzückung über die Natur in all ihren Erscheinungsformen und habe den leisen Verdacht meine Umwelt ein wenig zu verprellen mit meinen extatischen Schilderungen über bald zugefrohrene singende Seen, verdorrte,verschlungene Gräser, geringelte Rinde, Enten, Schwäne,Sterne, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge.
Willkommen im Neuen Jahr, mögen wir es nehmen wie es kommt – voll Freude!