Februar 2014

Strandvögel

Seeadler

Seeadler und Krähe

Fischer

Fische

die Worte werden weniger ,die Hitze nimmt zu

uns gehts gut

Mücken gibts auch

bald Umzug ins Hinterland zu Schwalben und Milanen

 

Hier die Bilder zu gestern

unsre Unterkunft

die Waschmaschine von meiner Morgengeräuscheliste

unser guesthouse mit esoterischer pinnwand

Unkraut

Weg zum Strand

fast am Strand.

Meine Akku ist fast leer, also schnell:

“Nichts bleibt so wie es ist” – das Motto eines sehr erfolgreichen Gurus, irgendwo hier in Indien, so erzählte mir eine Freundin kurz vor der Abreise. Besagter Guru lässt seine Schüler den ganzen Tag nur über dieses einen Satz meditieren.

Ich habe mir dieses Motto für die Zeit hier, zu eigen gemacht und hoffte im sicheren Deutschland, dass es mich über lange Toilettenbesuche,Busfahrten,Staub und was sonst noch so geschehen kann hinwegsein läßt – bin gespannt-

Akku nun so gut wie ganz leer

Nichts bleibt so wie es ist

Laura

Roter Staub, ständiger Begleiter. Ja es gibt Schwalben in Indien, sie teilen sich den Himmel mit Milanen und Krähen. Heute morgen, mit der Dämmerung habe ich ein Geräuscheliste erstellt:

1. Krähenkrächzen

2. Kotzräuspern mit anschließendem Ausspucken eines anderen Hausbewohners, vertrautes Geräusch, war schon am Morgen zuvor zu gleicher Zeit zu hören

3.Blätterrauschen

4.Waschmaschinengerumpel

Wir sind angekommen, nein,ja, vielleicht. Viele Menschen, überall,überall sind sie ,stehen plötzlich vor dir,tauchen auf und wieder weg,Hunde und natürlich Kühe, Seesterne in  am Strand, Fische Fliegen,Hippies, Yoga, Auragym, Himalaya Acupressure Treatment,Fullmoondance…Farben,Tatoos, Roller,Saris, Palmen – nicht unter Kokosnusspalmen aufhalten, könnte tödlich sein,keine Milch ohne Abkochen trinken, Eier nur gut durchgebraten, kein Leitungswasser trinken, kein Klopapier der Hintern wird geduscht und dann luftgetrocknet. Meine Jungs waren erst sehr entsetzt darüber, auch über unsere ärmliche Unterkunft, sie hatten sich ein bisschen Luxus erhofft und wollten gerne gleich wieder weg – gestern Abend sah es dann schon wieder anders aus, ob wir nicht länger bleiben könnten als zwei Monate? Der Tag hatte ihnen auch so einiges geboten: spazieren unter Mongobäumen, über Müllkippen, erste Kontakte mit der einheimischen Flora und Fauna, als Guide einen Gleichaltrigen, der seid Jahren hier lebt und seine Winter hier verbringt .

Hier – eine Welt die ich noch so gar nicht verstehe, alles voll und viel und roter Staub und Russen, überall Russen, die sich russisch benehmen, und eine heimliche Sympathie für dieses russich sein, denn sonst sind es ja gerne die Deutschen in den Urlaubsorten die einen so peinlich berühren in ihrer Eigenart, ihren Sportsandalen, weißen Beinen und bleichen Sonnenhüten ihrer unbedingten Hingabe ans Urlaubsland geschützt mit Lichtschutzfaktor 60.

Gestern 16Uhr im Palmenhain zwischen Strand und Unterkünften ein kleiner dicker Junge, vielleicht vier,allein,in der Hand: Wasserflasche,Brett und Stöcke, roter Rücken,Badehose. Beim näherkommen stellt sich das Brett als IPad heraus, dass einen russischen Zeichentrickfilm abspielt.

Heute Morgen am Strand zweite russische Begegnung. Wir schauen auf die kleinen Haifische und Krebse im Fischerboot, als eine blonde Frau aufgeregt auf mich zu kommt und mich zu sich winkt, ich folge, weil ich glaube sie möchte den Fischern Fische abkaufen und hat Verständigungsprobleme. Ein kleiner Krebs hat sich im Fischernetz gefangen ” You have ( Scherenbewegung mit den Fingern)” ” I will help, this is life, I have to save, understand?” ” back to sea, back to life !” ” help,help” – Ich verstehe, hier muss Leben gerettet werden, Krebsleben, ich rufe meine Kinder mit den kleinen ,geschickten Händen, vielleicht können sie das Leben retten, sie bemühen sich ein wenig, doch erkennen schnell, hier herrscht das Schicksal über das Leben – ich versuche der russischen,blonden Retterin klar zu machen ” sorry – that is life” – sie aber gibt sich so schnell nicht geschlagen, geht zum Netzt zurück, um den Krebs zu befreien und sie hat es bestimmt geschafft, vielleicht hat das Fischernetz jetzt ein paar Löcher, doch die wird der Fischer bestimmt flicken – Schicksal wird er sich denken an einem Strand voller Hippies zu leben.

Bilder folgen später

staubig

Laura

 

 

 

Friedl und Georg

Nun gibt es noch eines über das ich unbedingt schreiben wollte, schon seid Monaten, doch kam dann immer dies und das dazwischen und jetzt will ich es in meiner neuen Zeitrechnung v. I. noch tun.

Ich sitz in Hessen am Fenster und hör die Autoreperaturmusik der Dorfjugend durch die Einfachverglasung, starre in die Sonne und warte auf Inspiration, die sich nicht einstellen will – in meinen Gedanken gehe ich immer wieder die Gepäckstücke durch und wünsche mir ich wär jetzt Friedl, Friedel würd sich wenig scheren um Gepäckstücke,führe sie nach Indien, wahrscheinlich würde sie auch in Afrika landen wenn sie sich auf den Weg nach Indien macht, oder in Pankow an einem kleinen Gänseblümchen neben einem Hundehaufen einen Tanz vollführen, mit einer alten Dame am Rollator über den Geschmack des blaus am Himmel philosophieren – Friedl ist mein Clown, Friedl ist eine  Roten Nase begleitet mich seid ungefähr einem Jahr, liebt alles gehäkelt,gestrickt,gestickte – russische Lieder, kann aber kein russisch, ist ohne Zahlen geboren, was sie nicht davon abhält sie zu gebrauchen, liebt die Liebe das Leben und sagt zu allem ja, ist vielleicht ein bisschen Dement und hat Georg an ihrer Seite, den sie seid einigen Monaten vernachlassigt und durch eine Ukulele ersetzt hat, die sie ganz virtuos zu spielen glaubt, was Georg ganz anders sieht…

Friedels Garderobe,sehr eingeräuchert, da Friedl auch Beziehungen zur Unterwelt pflegt.

Friedl mit Georg, nach einer langen Nacht in gelb verräucherten Pflegespelunken – Georg ist Friedls Großvater, allerdings ist Georg erst drei Jahre alt, was immer wieder für Verwirrung sorgt und vielleicht auch zum vorübergehenden Zerwürfnis und der Ukulelenbevorzugung…

Friedel mit Bmoll, dem Großmeister an der Gitarre, dem sie nacheifert.

Der Großmeister erscheint zur Arbeit, die jedesmal ein Abendteuer ist.

Hier bei der Arbeit, Reisemusik für eine letzte wunderbare Reise ins Ungewisse.

Die Fotos stammen von meinem, Friedls/Georgs Kollegen Leofino ebenfalls ein gitarristischer Großmeister mit Hang zu schwingenden Knien.

Das also ist der Grund warum so viele Puppen ungenäht geblieben sind im letzten Jahr. Wer mehr über die Arbeit von Friedl und meinen Kollegen wissen möchte kann die Roten Nasen unter folgender Adresse besuchen: www.rotenasen.de .

Und nun zurück zu Fluggedanken – mein Telefon klingelt und klingelt und alle Verwandtschaft und Freundschaft verabschiedet sich und wünscht das Beste, letzte Treffen am Flughafen werden organisiert und ich fühle mich ein bisschen wie ein Auswanderer …

Reisegrüße von Friedlgeorglaura

Die letzte Puppe vor Indien hat ihre Kleider bekommen, sie ist für die jüngste Tochter einer lieben Freundin, für Elisa.

Seid heute morgen husche ich wie ein wirres Huhn durch die Wohnung, es ist ganz still in der Wohnung,die Kinder haben auswärts geschlafen, mein Mann jagt Termine. Und ich habe zuviel Kaffee im Blut. Pick hier,räum dort, ein wenig dies ein wenig das auf den Haufen ” Indiengepäck”, eine Unwichtigkeit auf die Liste “Indien” – putze Kacheln, die ich noch nie in meinem Leben zuvor geputzt habe, dabei sollte ich lieber Fenster putzen oder einfach rausgehen, in die Sonne,in den Frühling -? Ja irgendwie ist das Frühling heute da draussen!

Wirklich etwas erledigen, das schaffe ich nicht, es ist mehr ein verledigen, umledigen, wirrräumen – Reisefieber ohne Fieber – eine art Reisedemenz!!

Immer wieder der Gedanke : “gibt es in Indien Schwalben?” – ich weiß nicht warum das gerade so wichtig für mich ist, aber es ist wichtig – ich muss unbedingt herausfinden ,ob es in Indien Schwalben gibt!

Es ist mir gelungen eine Postkarte zu schreiben, die Puppe für Elisa zu verpacken und mehr kann ich von mir heute wohl nicht erwarten – heut Abend noch ein Film auf der Berlinale, da verfolgt mich auch so ein fixer Schwalben Gedanke – Nachochips mit Soße!!! – Mein Mann meinte das könne ich mir gleich aus dem Kopf schlagen, das sei eine Premiere mit allem pipapo und ganz gewiss ohne Nachochips! – ich sehe mich schon allein durch die berliner Nacht jagen meinen beiden fixen Ideen auf der Spur : Nachochips und indische Schwalben

und jetzt raus in die Sonne!

herzlich verwirrt

Laura

die Puppenwaise ist keine Waise mehr, sie hat ein neues Zuhause in Polen gefunden.

Googletranslater ist für meine Zwecke ein wenig zu dadaistisch, also bleibt er einsprachig mein Blog, bis zu einer neuen Entdeckung, die es mir ermöglicht einfach englisch zu reden und schreiben erledigt sich dann von selbst, ganz ohne meine dadaistische englischrechtschreibung!!! Sorry all englishspeakers you have to wait for new discoveries.

Der letzten Puppe vor Indien habe ich heute die Haare gekämmt, auf Kleider muss sie noch warten.

hier noch Kopf nicht am Körper

Wir haben eine neue Zeitrechnung begonnen. Vor Indien, in Indien, nach Indien. Am 14. Februar fliegen wir,unser vierköpfiger Haushalt,für zwei Monate nach Indien, dann wird es hier nicht mehr um Puppen gehen, sondern um ,in,über Indien.

Warum und was Indien, dazu später mehr – sofern es mir möglich ist, das überhaupt zu beantworten.

Mein Mann und ich, wir standen vorhin vor unseren Kleiderschränken, ich habe meinen ausgeräumt, er seinen aufgeräumt, dabei kam so einiges zu Tage was schon lange verschollen geglaubt war, unter anderem  all meine schwarzen Socken bei seinen schwarzen Socken, die er als großes Puzzle über den Boden verteilt hatte und zusammen zu fügen versuchte – ich konnte seine Tätigkeit nicht ganz nachvoll ziehen waren ja alle schwarz die Socken, was versucht er da zusammen zu puzzeln? Wir standen und puzzelten und räumten, jeder plauderte so vor sich hin, dachte sich das ein und andere und dann fragten wir uns zusammen, warum wir eigentlich nach Indien fahren und gleichzeitig warum wir nicht schon viel früher gefahren sind – die ganze Indien Sache war ein bisschen wie die Sockensache am Boden, logisch und zugleich ganz ohne Logik – vielleicht ist das schon der Beginn von Indien, es wird ja viel verrücktes und seltsames berichtet über das Land…

sockenverwirrt

Laura

habe ich einige machen können in den letzten Wochen. Das wunderbare an Entdeckungen, sie sind immer neu für den Entdecker – auch wenn sie für den Rest der Welt ein alter Hut sind. So habe ich googletranslater entdeckt und werde in Zukunft meine Blogeinträge auch in englisch posten können. Denn mein schriftliches Englisch hat seid Schulzeiten so einiges einbüßen müssen…

Still wars hier, doch eine weitere glückliche Entdeckung – die Stille ist endlich behoben, ich kann wieder schreiben und sogar die Bilder lassen sich wieder posten – irgendwas stimmte nicht, vielleicht Jahresanfangsanlaufsschwierigkeiten, viel gebeten, gebettelt und gedroht und bekniet und dann von meinem Mann fürs web die kurze Nachricht: ” Funzt!” und wirklich es funktioniert – Bild – Text- Alles!

Entdeckung Nummer drei:

Meine letzte Puppe, die unbedingt gewünscht und dringend erbeten, ist nun elternlos geblieben,keine Antwort mehr, selten passiert das, meist werden die bestellten Puppen  schnellstens in Empfang genommen, doch hin und wieder gibt es doch Puppenwaise, aber lang bleiben sie es nicht und es findet sich ein neues Zuhause. Hier ist sie, die auf meinem Schrank ein wenig ratlos wartet.Sie kostet 140€. Schreibt mir eine Mail, wenn ihr sie zu Euch holen wollt.

Entdeckung Nummer vier und fünf und sechs und… – all meine Naturverzückungserlebnisse, die ich Anfang Januar nicht mit Euch teilen konnte ,da Entdeckung Nummer null beinhaltete, dass ich keine Fotos posten kann!!!

Selten waren sie und schön die kalten stillen Stunden zu Jahresbeginn

Die Grippe wütet ganz fröhlich vor sich hin bei uns, bei mir hat sie ausgewütet, doch sind wir vier im Haus und einer ist noch gut dabei und den letzten hats heute erwischt – das ist ein Konzert an inbrünstig, menschlichem Klang aus Nase,Mund und Lungen. Da paart sich Husten mit derbsten, sonst nicht geduldeten Flüchen, zartes Geknister von Zellstoff mit plötzlichem Knochenkrachen, was eben noch erschlagen unter Decken lag, rast brüllend dem kleinen Bruder hinterher wird dann aber kurz vor erfolgreichem Schlag von einem Hustenkrampf selbst niedergestreckt. – Da wundert es mich wenig,das mein jüngster, als wir dem fiebrigen Heim für kurze Zeit entfliehen konnten wissen wollte wie der erste Weltkrieg begann und dass dann im zweiten Hitler allein alle Menschen umgebracht hat – wir hatten die Stolpersteine auf den Gehwegen entdeckt – das konnte er sich auch nicht vorstellen. ” Mama, da müssen noch andere mitgeholfen haben!”

Eine Entdeckungsreiche Woche wünsche ich Euch

herzlich

Laura

I can make some in recent weeks . The wonderful thing about discoveries , they are always new to the discoverer - even if they are old hat for the rest of the world. So I have discovered google translater and will be able to post in english in my future blog entries. For my written English has are school hours so must lose some ...

Still wars here , but another happy discovery - the silence is finally resolved, I can write again , and even the pictures can post again - something was not right , maybe the beginning of start-up difficulties , asked a lot, begged and threatened and pleaded with and then for my husband web the short message : " Funzt ! " and really it works - image - text - Everything !

Discovery number three:

My last doll that absolutely desired and earnestly asked , is now left without parents , no answer , rarely happens , usually the ordered dolls are quickly taken in reception , but now and again there are dolls orphan, but long they do not stay there and it found a new home. Here it is, on my closet a little clueless wartet.Sie ​​costs 140 € . Write me a mail if you want to bring them to you.
Discovery number four and five and six and ... - All my Naturverzückungserlebnisse that I could not share with you the beginning of January, since discovery number zero implied that I can not post photos! 

Rare and beautiful they were the cold quiet hours at the beginning of the year
The flu rages quite happily to himself with us, with me it has ausgewütet , but we are four in the house and one is still doing well and the last hats caught today - this is a concert fervently human sound from the nose , mouth and lungs. Since cough coupled with the most rad , otherwise not tolerated curses , delicate crackle of pulp with sudden bone crash, what just been slain lay under blankets , rushes roaring little brother behind but is then struck shortly before the successful impact of a coughing spasm itself . - Since it surprises me little that my youngest when we could escape the feverish home for a short time wanted to know how the first world war began and that has then killed alone all the people in the second Hitler - we had discovered the stumbling blocks on the sidewalks - the could he not imagine . "Mom, there must still others have helped ! "

A discovery kingdoms week, I wish you

cordially

Laura

Grippe

Fieber, Husten, Taschentücher…

gute Besserung all denen, die sie brauchen können

herzlich

Laura