Januar 2015

Schneepause

bis zum 7.2.2015!

auch für diese fünf.

Auf in die Berge – Ahoi

Laura

 

more and more

more and more erinnert ihr Euch?!Ein olivgrüner Pannesamtbody mit Rollkragen und ohne Ärmel war mein Lieblingskleidungsstück damals! Arme durch die Luft wischen,hüpfen in südlichen Discos, die wirklich noch Disco, oder sogar noch Diskothek hießen und nicht Club – Trockennebel und stündlich neu unsterblich verlieben…

more and more -Landnahme-ging mir durch den Kopf,als ich heute meinen Arbeitsplatz ausdehnte…

Maria, war da,wir haben Fotos gemacht für unser FKK-Projekt. Gelacht,geredet geplant und uns gefreut,das beide Kurse schon fast ausgebucht sind und natürlich fotografiert, unser ebook soll im Frühjahr für Euch da sein.

Maria ist wieder in den Regen hinaus und ich war ganz beschwingt von der gemeinsamen Arbeit und mir wollte nicht mehr aus dem Kopf das more and more

more space -more Puppen

more Perücken

more Arbeit, da war noch Zeit, schnell den Kasper erledigen

eine liebe Freundin aus Schauspielschulzeiten und Mutter eins meiner Patenkinder,bat um eine Frühlingsjacke für den Kasper.Die liegt mir schon ein wenig im Magen seid einigen Tagen-also her damit und weg damit!

Und dann ging es so einfach,so unkompliziert,es war eine richtige Freude die Jacke zu nähen und erstaunt darüber zu sein wie die Dinge manchmal einfach so gelingen,ohne großes tüfteln – vielleicht war es die more-and-more Stimmung, der ungewohnte Raumzuwachs? Wer in Köln lebt kann an Ostern mit dem Kasper in seiner neuen Frühlingsjacke im KasperleReigen neue Abendteuer erleben.

Ihr werdet Euch denken können welche Musik ich gerade höre …

also weiter,more and more zu tun heute -

more Nadeln

vom Fußboden einsammeln, die Landnahme Rückgängig machen, die Kinder kommen aus der Schule zurück,mein Mann bald zurück aus Indien, da muss mein Arbeitsplatz wieder auf familienverträgliche Größe schrumpfen.

Musik aus!

nur ein bisschen noch more Schnee

wir wollen auf die Bretter,die uns hoffentlich sicher ins Tal bringen.Ich hab das Schleierkraut ans Fenster gestellt,sieht ja ein bisschen aus wie Schnee, vielleicht lockt es ein paar Flocken aus den Wolken.

Der Pannesamtbody ist übrigens schon seid Jahrzehnten aus meinem Kleiderschrank verdammt – aber es war ein schöner ihn wieder ein bisschen Lebendig werden zu lassen – auch wenn ich so ein Kleidungsstück ganz sicher nie wieder tragen würde…oder vielleicht doch,heimlich, wenn ich mal wieder in Landnahmestimmung bin.

habt ihr auch solche Kleidungsstücke, erinnert ihr Euch an Kuhprinthosen, Latzhosen lila gefärbt?

Laura

A dollmakers lunch

FKK im Januar

Es gibt sie ja ,die Menschen ,die im Januar nackt ins eiskalte Wasser springen – für alle neuen Leser: bei FKK handelt es sich um den Arbeitstitel unseres Filzkopfkurses. Maria von Mariengold und ich haben uns getroffen in der Hoffnung wunderbares Licht für die Fotos unseres ersten gemeinsamen e books zu haben – dem war dann auch so,dramatisch glühte sich die Sonne über den Horizont, aber nur kurz -dann kam wieder das vertraute Berliner Wintergrau – Fotos haben wir trotzdem gemacht – und Freude hatten wir über unser gemeinsames arbeiten. Die Puppenmacherei kann manchmal schrecklich einsam sein – da ist ein gemeinsames Projekt ein Fest.

Der Kurs im Juli ist bereits ausgebucht, für den 26.September gibt es noch wenige Plätze.

Dann können wir gemeinsam filzen und feiern, weil wir es nicht alleine tun.

Morgen steht ein 9.Geburtstag ins Haus, darum Schluß der Worte – Kuchen backen-Girlanden hängen.

herzlich

Laura

3+4 in Arbeit

Drei Puppen,vier Li`s zu Teilen entstanden in den Weihnachtsferien, jetzt geht es etwas langsamer voran, aber ich hoffe Anfang Februar kann ich Euch die kleine Gruppe präsentieren. Ein wenig fehlend sehen sie noch aus.

die Li `s noch nicht mehr als Ideen in meinem Kopf und Wollbälle in meiner Schublade.

Habt ihr Namenwünsche für die Li`s?

Li-Li,Li-Wi und Li-Geburtstag gibt es schon.

Ich freu mich auf Eure Vorschläge und wünsche ein magenta-sonniges Wochenende

Laura

Das Jahr ist nicht mehr ganz jung und ich habe gebraucht um anzukommen und dann ist passiert, das der Stift in unserem digitalen Zeitalter wieder zu einem kraftvollen Symbol geworden ist.Und ein Foto,dass ich in München gemacht habe auf unserer Reise nach Kroatien erspart mir jetzt viele Worte

 ist aber keine Lösung…bleiben Fragezeichen und der Rest, die Stifte im Kopf und in der Hand.

2015

herzlichen Dank vielmal Euch allen für Karten,mails,Geschenke,Grüße und Gedanken in den letzten Wochen.

Es war ja Weihnachten,

es war ja Neujahr.

Wir sind in den Süden gefahren und hatten eine friedliche, verfressene Zeit. Auf der Hinfahrt haben wir Weihnachtslieder gesungen und uns gegenseitig gutes gerappt – so zumindest die Spielregel,die von meinem Mann kam -die Jungs fanden es dann doch amüsanter ihre Lobgesänge folgender Maßen zu beginnen” ey alter, Bruder,du kannst mich mal…”

Dann war das rappen auch vorbei und wir haben wieder aus dem Fenster gesehen

Weihnachten war wild, Weihnachten wurde getanzt zu” sweet dreams” und mein Schwiegervater hat uns mit mehreren lautstarken ” Halleluja” gesegnet.

Das war schön.

Den Weihnachtsbaum haben wir uns selbst geholt, in den Bergen,beim alten Haus und uns neben den geschlagenen Baum ein wenig in die klare Bergsonne gelegt.

Da gab es viel Zeit. Mein Mann war ständig und überall mit seiner Kamera anzutreffen,seid er eine Produktionsfirma gegründet hat Nondualproduktion weiss man nie so recht, ob man sich gerade in einem zukünftigen Film befindet oder in der Realität.Manchmal läßt es mich lachen manchmal macht es mich Wahnsinnig und ich leide zeitweilig unter Verfolgungswahn.

Diesmal fing es ganz zart an,viele Ausflüge ans Meer in den Wind ins Wunderbare Winterkroatien

fanden unbeobachtet statt

Auch Mostar im Regen war zauberhaft und geheim

aber dann irgendwann war sie immer da !

ruhend auf unserer letzten Mandarine hat sie unsere Rückfahrt dokumentiert,die ihren Höhepunkt in einem Gesunden Lachanfall von Beifahrer und Fahrersitz fand.

Ich erober mir den Fahrersitz nach 7Stunden Beifahrersitz und fahr dann mutig,mit wenig Sicht Richtung Villach, der Heimat entgegen, mein Mann mit seinem Kamerababy im Arm klettert durchs Auto auf der suchen nach der besten Perspektive, alles etwas wild aber Villach rückt näher, ich erkundige mich wie weit es denn noch nach Villach sei, da ich ja wenig Sicht habe und das bisschen was ich habe ganz für die Straße nutze – ” wieso denn Villach?” fragt mein Mann, ” da sind wir doch schon längst vorbei” , ” nein ” sage ich ” auf dem Schild steht doch Villach”! Recht hatten wir beide…

die Tücken des langen Beifahrens und der Zweirichtungsraststätten.

Kleine Extrarunde inklusive zahlungspflichtiger Tunneldurchquerung.Da wurden dann Tränen gelacht.

” Was ist los?” fragen die Kinder “wir sind in die falsche Richtung gefahren!”

Angekommen sind wir dann irgendwann in Berlin und im Alltag,gestrickt hab ich in Kroatien

und gefilzt, drei Puppenköpfe sind entstanden, aber es wird wohl noch bis ende des Monats dauern, bis sie auch Hand und Fuß und Kleid haben.

Jetzt bin ich richtig zurück aus südlichem Sonnenhimmel

und werde Euch nicht mehr so lange warten lassen auf Worte und Bilder

nur noch ein wenig sweet dreams

mit kräftigem, stiftigem

Halleluja

Eure

Laura