Annie…letzte Sommerpuppe

…klingt irgendwie ein bisschen traurig ” letzte Sommerpuppe” – hat doch gerade erst begonnen der Sommer… die Koffer sind fast gepackt und 6Wochen Süden warten, da gibt es kein kühles Fleckchen zum Puppen nähen, daher ist Annie nun wirklich die letzte Sommerpuppe, aber dann kommen ja wieder die Herbstpuppen und die Winterpuppen und die Puppenkurse, ich bin gerade dabei, ganz wagemutig einen neuen Termin für den Schweizer Kurs zu finden, der ja leider wegen der geschlossenen Grenzen verschoben werden musste.

Annie gibt es zum spezielsommercoronageldbeutelfreundlichen Preis von 180€ anstelle von 200 €, übrigens Margarete hat mich ganz schräg von der Seite angeschaut, darum gibt es sie jetzt auch für 180€.

” Im Sommer ist es viel zu warm für Klamotten, und auch fürs Essen und Wasser kost ja nix, und das ist das einzige was Du dann brauchst!” meint Margarete, bevor ich ihr jetzt das ganze Gedöns mit den Steuern erkläre und Stundenlohn und Materialkosten… ” Hast ja recht Margarete!”

ein gutes Wochenende Euch

Laura

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Margarete

Margarete ist bereit zu reisen. Jeder hat ja seine ganz eigenen Bilder hinter Namen, für mich steht hinter Margarete eine sehr mutige, unglaublich humorvolle Person, die Schicksalsschläge zu nehmen weis, daß man sich nicht nur eine Scheibe sondern einen riesigen Kanten gleich von ihr abschneiden will. Diese neue Puppe wollte Margarete heißen, und ich bin froh drüber, denn die Welt kann gerade gar nicht genug Margareten haben.

Ihr könnt sie über meinen etsy shop oder auch direkt bei mir kaufen, sie kostet 200€ +Versand. Eine ordentliche Summe, doch aufgerechnet in den Aufwand geht es gar nicht anders. Ich werde demnächst mal eine Auflistung machen wieviel Zeit und was an Materialkosten in so einer Puppe stecken, für Euch wird es dadurch natürlich nicht weniger, aber vielleicht verständlicher. Ist ja immer ein Thema, das Geld und vor allem jetzt in unseren coronatischen Zeiten. Wir geben es zur Zeit vor allem für gute Lebensmittel aus, denn gebraucht wird kaum etwas anderes bei uns, momentan, das kann sich ja auch ganz schnell ändern. An dieser Stelle möchte ich Euch danken für Euer Vertrauen in meine Arbeit und das Geld das ihr für meine Puppen und nicht für Essen ausgebt.

Habt ein gutes Wochenende

Laura

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Starting the week/ 16 “Das darf doch nicht wahr sein!”

… long long time ago… bis in den Dezember 2019 musste ich zurück, um meinen letzten starting the week Beitrag zu finden, mit 15 war er nummeriert. Die Welt hat gefühlt ein anderes Tempo eingeschlagen seid dem, Zeit mal wieder inne zu halten und die Gedanken zum Wochenstart zu sortieren.

“Das darf doch nicht wahr sein!” schallte es heute morgen durchs geöffnete Fenster und dann war ich wach. Gerufen hatte diese empörten Worte der Müllmann ( politisch korrekt wahrscheinlich der ” BSR Papier Wertstoff Mitarbeiter”, aber die Tätigkeit ist die gleiche, es ist der Mann, der unseren Müll wegräumt und ohne ihn würden wir bald darin ersticken). Die Situation ist folgende: wir wohnen in einem typischen Berliner Altbau Mietshaus, vor etwa einem Jahr wurden noch mal 7 Wohnungen aufgestockt und seid dem stockt es auch gewaltig mit dem Papiermüll. Er türmt sich, bäumt sich quillt über, auf , vermehrt sich wie der wunderbare süße Brei im Märchen. Vor etwa einer Woche hing ein Zettel der Hausverwaltung im Hausflur, man möge doch bitte das Papier nicht neben der Tonne stapeln, da die Zuständigen die Tonne sonst nicht leeren könnten, was sie dann auch nicht täten und somit das Problem immer größer würde, also bitte das Papier wenn die Tonne voll, in der Wohnung behalten oder anderweitig entsorgen, im Gegenzug würde sich die Hausverwaltung darum kümmern einen kürzeren Turnus der Papierentsorgung zu veranlassen. Wurde der Aushang gelesen? Von manchen vielleicht, hat sich jemand daran gehalten? Manch eine vielleicht – hat sich was geändert? Der Müllmann hat sich laut stark beschwert!!! Endlich! Wird sich etwas ändern? Vielleicht…?

Vor einigen Tagen habe ich wie viele andere ein schwarzes Quadrat auf Insta gepostet.War sprachlos, wütend, hilflos, traurig wie viele andere.

Me too, Klimawandel, dann Corona ( was sich erstaunlich lange hielt) jetzt black lives matter. Aber was mattert auf dieser Welt wirklich? Der ewige materielle Wachstum, ein in sich absolut instabiles Konstrukt, das über Leichen hinweg geschützt werden muss? Gestern bin ich auf ein Interview gestoßen, ein Mensch hat es gegeben,Rainer Mausfeld der mir mit seiner Sicht auf die Welt schon so manches auf dieser Erde verständlich machen konnte. Es ist wohl das beste was ich in den letzten Monaten gelesen habe, weil es mir Abstand und somit zu Überblick verhilft. Das ganze Interview ist lang, ca 1/2 h Lesezeit, doch es lohnt sich absolut.

Hier ein Zitat aus oben verlinktem Interview, Gedanken über unsere unnormale Normalität: “…Sie haben also große Schwierigkeiten zu erkennen, dass die gegenwärtige Form eines Ausnahmezustandes schon seit Langem — wenn auch oftmals in einer weniger sinnlich-konkret erfassbaren Weise — Teil des Normalzustandes ist und dass die eigentlichen Probleme gerade in diesem Normalzustand einer Lebensform liegen, die sich längst mit massiven Freiheitseinschränkungen, mit kapitalistischer Ausbeutung oder mit der Zerstörung gesellschaftlicher und ökologischer Substanz konsumistisch versöhnt hat . Gerade diese Normalität unserer Lebensweise ist also das eigentliche Problem.”

Eine weitere Person die mir in den letzten Tagen den Kopf verdreht hat zurück in eine Position die so etwas wie Normalität werden könnte ist Vandana Shiva. Ihr Buch “Eine andere Welt ist möglich” kann jeden Krimi ersetzen . Auf dem Einband liest man folgende Worte von Renate Künast “Dieses Buch inspiriert und motiviert. Vandana Shiva zeigt Wege auf für den weltweiten Kampf um Transparenz , damit die Wahrheit ans Licht kommt. Eine Anleitung zum zivilen Ungehorsam und ein Plädoyer gegen Ungerechtigkeit.”

Viele Worte für einen Wochenstart, immerhin hatte ich auch viele Wochen Wochenstart Pause… ich hoffe Euch die ein oder andere Anregung gegeben zu haben. Wenn ihr Menschen, Worte, Taten habt, die Euch in der letzten Zeit inspiriert haben, schreibt mir an 1000rehe@gmx.de ich teile sie gerne.

habt eine gute Woche

Laura

diesen Beitrag muss ich als mit werblichen Inhalten bestückt kennzeichnen, da andere Personen oder Produkte erwähnt werden.

…ich werde Euch auf dem laufenden halten was die Normalität unseres Papiermülls und unsere Gewöhnung an eben diese angeht, ist ein bisschen leichter zu verstehen als gleich die ganze Welt …

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Pfingstbrötchen

Bei uns in der Familie heißen sie eigentlich Omabrötchen ich habe mich erdreistet sie in Pfingstbrötchen um zu taufen. Als ich vor ein paar Tagen feststellte, dass wir in der Familie keine traditionelle Pfingstspeise haben und bei mir viel Erleben und Erinnerung über den Geschmack geht, dachte ich mir, höchste Zeit da mal eine Tradition einzuführen:

Pfingstbrötchen:

500g frisch gemahlener Dinkel ( oder fertiges Dinkelvollkornmehl)

5000ml Buttermilch

1TL Natron

Saft einer halben Zitrone

1TL Salz

Koriander,Fenchel,Anis,Kümmel (oder Kreizkümmel) frisch gemörsert

Die trockenen Zutaten gut mit einander vermengen, die Buttermilch dazugeben, verrühren. Ofen auf 180° Umluft vorheizen.Blech mit Backpapier belegen. Nun aus dem Teig Brötchen formen, der Teig ist sehr weich, darum die Hände immer wieder in Wasser tauchen um besser formen zu können. Nun die Brötchen in den Ofen schieben und knusprig braun backen.

Am besten frisch mit guter Butter servieren. Die ideale Speise über die sich der heilige Geist ergießen kann, ganz im pfingstlichen Sinne. Ach ja, auf dem Foto seht ihr noch einen Gunderman der es sich auf dem Brötchen gemütlich gemacht hat, sollte Euch auch einer begegnen, verspeist ihn.

Ich wünsche Euch ein erhellendes Pfingstfest mit Brötchen, Tauben, Sonne und guten Gedanken

Laura

…das Rezept hat mir nicht meine Oma sondern meine kleine Schwester verraten, ” Was Du kennst nicht das Rezept von den super leckeren, super leichten Omabrötchen!” – nein, ich kannte tatsächlich nur den köstlichen Geschmack…

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DIY Pfingsttaube

Diese Pfingsttaube lässt sich ganz einfach und schnell herstellen ihr könnt sie auch wunderbar zusammen mit Euren Kindern basteln, und doch kann Euch mit Fingerspitzengefühl ein kleines Kunstwerk gelingen.

Material:

Filzwolle

Werkzeug

Hände

Ihr legt Euch vier unterschiedliche Vliesstreifen zurecht für Kopf, Körper,Flügel und Material zum Abbinden

den kleinsten Streifen rollt ihr zu einer Kugel

die Wollkugel legt ihr in den größten Streifen und löst Euch nun vom Materialstreifen ein langes Fädchen ab, so daß ihr den Kopf abbinden könnt und ein kleines ” Gespenst” habt

nun legt ihr den Flügelstreifen in den “Gespensterkörper” so das rechts und links die Flügel hervorschauen. Unterhalb der Flügel bindet ihr mit einem weitern kleinen Streifen ab

nun dreht ihr mit den Fingerspitzen im Taubengesicht einen kleinen Schnabel heraus

verabschiedet Euch vom kleinen ” Gespenst”. Dreht Flügel und Schwanzspitzen in Form und habt nun eine kleine Pfingsttaube auf der Hand sitzen

…natürlich lassen sich aus den verschiedensten Farben Vögel aller Art und Unart zaubern mit Glitzer und Gefieder, aus Stroh und Schrott und Papier und Ästen und… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – doch hier erst mal eine Pfingsttaube:

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Pfingstkind

Das Pfingstkind heißt Nina. Sie stand vor mir auf dem Tisch und schaute etwas vorwurfsvoll, ganz so als würde ihr noch etwas sehr sehr wichtiges fehlen… sie schaute mich an, ich sie und meine Gedanken wanderten ein wenig in der Vergangenheit herum und da tauchten meine Jungs vor mir auf, wie sie früher aus dem Kindergarten zu Pfingsten an langen, grünen schon etwas angewelkten Zweigen, zarte Wolltäubchen mit nach Hause brachten. Die dann in unserer Wohnung schwebten und sangen von Pfingsten und Frühling, fast Sommer und Ferien und dreckigen Knien und schmelzendem Mangoeis. – Natürlich, Nina braucht so ein Täubchen, schnell habe ich ihr eines gedreht und nun nistet es in ihrem Rotschopf und ernährt sich von gutes auch gerne verworren verschrobenen Sommerblütengedanken.

Wenn ihr Nina zu Euch holen wollt, ihr findet alle Einzelheiten hier.

Ach ja sie ernährt sich hauptsächlich von Sommerblumen, am liebsten Rosen. Dies wunderbar duftende – könnt ihr es riechen? – Exemplar auf dem Foto hat meine Schwester heute für mich mitgehen lassen, aus dem Park.

Ich finde gestohlene Rosen sind noch so viel schöner als gekaufte !

Und ist der Sommer vorbei, hätte Nina gerne täglich Braten und Lebkuchen, durchgehend bis zur nächsten ersten Blüte.

Vor Pfingsten werde ich Euch noch ein kleines DIY zur Herstellung einer Pfingsttaube machen und seid langem mal wieder ein Rezept:

Pfingstbrötchen

eigentlich heißen sie bei uns in der Familie Omabrötchen, doch ich finde Pfingstbrötchen klingt auch gut.

Genießt den Sonnenabend

Laura

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