Osterkleidermarkt

Jetzt ist es mir doch noch gelungen einen kleinen Puppenkleidermarkt für Euch zusammen zu stellen, schaut doch mal in meinem etsyshop vorbei, vielleicht ist auch für Euch etwas dabei. Schnell setze ich mich wieder an meinen Arbeitstisch, dort sollen noch zwei Puppen fertig werden bis Ostern, so hoffe ich und für Ostersonntag eine andere Überraschung für Euch.

Habt einen guten Sonntag zwischen Sonne und Grau und Wind und ersten Knospen.

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Starting the week/21

Ein Wochenstart folgt dem nächsten und dazwischen der ganze Alltag mit Sonne und Regen und diesem wunderschönen Regenbogen

Diese Woche starte ich mit Nichts auf dem Tisch, weil alles schon in Koffern und Taschen verpackt ist. Puppenkurs in der Schweiz, ich freue mich so riesig das es möglich ist und unter dieser großen Freude, musste ich mir heute morgen doch eingestehen, eine kleine Angst. Eine Angst die ich so vor 2020 nicht kannte, Angst vor Krankheit. Was, wenn jetzt ein positiver Test kommt?! Für meine Arbeit als Clown werde ich sehr oft getestet und dann ist immer die spannende viertel Stunde , darauf erfolgte bis jetzt immer das erleichternde: negativ.

Früher wurde ich alle zwei Jahre mal mit einer ordentlichen Grippe ins Bett geworfen, dazwischen nichts, da konnte ich arbeiten, oder auch nicht arbeiten über Krankheit habe ich mir keine Gedanken gemacht. Das hat sich geändert, wie ein Damoklesschwert schwebt es über dem Alltag, was wenn jetzt positiv, jetzt, wo so viele Menschen Puppen machen wollen, endlich ein Highlight, was wenn ich jetzt plötzlich positiv getestet werde? Auch finanziell ist so ein langer Arbeitsausfall natürlich eine mittlere Katastrophe und was für ein langer Rattenschwanz da dran hängt…

Solche Gedanken steigen mir aus meinem leeren Tisch entgegen. Vielleicht auch gut, das sie mal aufsteigen dürfen, jetzt wo nichts an Arbeit sie verstecken kann. Wenn ich mir dieses Damoklesschwert dann genauer betrachte ist es eigentlich gar kein Schwert mehr, eher ein sehr vages luftiges Gebilde ohne wirkliche Substanz, warum es nicht gleich noch ein bisschen wenden und als Regenbogen über den Himmel ziehen… hui, jetzt wird es fast kitschig, aber es tut gut, gut die Ängste mal ins Licht zu rücken und genauer zu betrachten.

Ich wünsche Euch eine leichte Woche, mögen alle Möchtegern Damoklesschwerter über Euren Köpfen sich in Regenbogen verwandeln mit ordentlich Glitzer paniert, von mir aus auch noch Einhörner die hinüber springen

herzlich

Laura

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Starting the week / 20

starting the week… jetzt wird’s aber mal wieder Zeit. Eine Leserin erinnert mich immer wieder in regelmäßigen Abständen an meine Wochenanfangsgedankenreihe, und dafür bin ich ihr dankbar, viel zu schnell ist vergessen was Struktur gibt und Struktur liebe ich, grad so wie die Unstruktur.

Pläne im Kopf angestoßen durch eine andere Freundin

Viele Puppenkleider in der Kiste

Lockdown Alltag, der sich schon fast wie ganz normaler Alltag anfühlt.

Lümmeln lernen wollen, unterbrochen durch Tätigkeiten.

So ziehen die Tage dahin meist heiter, doch neulich war auch ein trüber darunter von dem wollte ich Euch berichten, weil es manchmal einfach gut tut ,um anderer Leute Trübheit zu wissen, weil die eigene Tristesse dann gleich lichter wird, weil das alleine dastehen nicht mehr ist.

Wie überhaupt kam die Trübheit in meinen Alltag? Sonnenmangel! Ich habe eine empfindliche Psychologische Wetterfühligkeit bei mir beobachtet.

Keine Sonne, zwei Tage nach einander Tagesschau sehen ,und schon hader ich wieder an der Welt und frage mich wie soll das weiter gehen.

Eine Freundin mit der ich mir regelmäßig schreibe hat folgenden Erguß von mir zu lesen bekommen:

„…Noch so ein Thema

Fuck Nazis

Ja!!!

Fuck die Nazis, oder besser nicht, nein bloß kein Geschlechtsverkehr mit denen. Ekelig.

Überhaupt wie kommen wir dazu FCK die und das und was uns nicht gefällt, meint in diesem Falle FCK, Vergewaltigung?!

Schrecklich was für Begriffe wir nutzen.

Oder wie verstehst Du das?

Bitte hilf mir hier mal weiter!

Wir wollen keine Nazis, keine Rechten, überhaupt wollen wir keine Schlechten Menschen, Kinderschänder, Menschenschänder und und.

Raus mit ihnen, weg rufen wir alle und sind uns einig.

Aber wie soll das gehen, frag ich mich ernsthaft. Was wird denn aus den Nazis wenn wir sie gefickt haben, sind sie dann Menschen anderer Gesinnung?

Durch einen selbstlosen Akt der Liebe unsererseits?

Wie soll das gehen?

Gegen Nazis demonstrieren, werden sie dann nicht nur noch stärker in ihrer Gesinnung?

Da kamen die Alliierten und haben uns gerettet, aber die Nazis sind noch immer da.

Wie wird man Nazi?

Ich bin ratlos

was sind Deine Gedanken dazu?

Sondermüll? Was machen wir mit unserem Sondermüll überhaupt?

Wo bin ich gelandet, vergleiche eine bestimmte Gruppe von Menschen mit Sondermüll!

Bin ich jetzt auch eine Nazi?

Puh

Hier komm ich nicht weiter…“

Ja, so sah es in mir aus. Da helfen FreundInnen die gerade gedanklich in ganz anderen Gefilden unterwegs sind und Rettungsringe schmeißen können… prompt kam ein Liedlink über die Unzulänglichkeit des menschlichen Strebens ,von meiner Freundin und noch weitere Worte die hier nicht verraten werden. Was für eine wunderbare Rettungsaktion.

Da saß ich wieder oben auf der Welle und war ziemlich gut drauf und die Welt durfte mir mal den Buckel runter rutschen.

Mögt ihr alle eine glückliche Woche haben und einfach mal die Sorgen sich selbst überlassen, ihr wunderbaren Frauen da draußen, und auch ihr wunderbaren anderen Menschen

herzlich Laura

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Wochenende

Wochenende, und ganz frei ausm Bauch, wollte ich Euch ein besonders schönes wünschen. Vorhin wirbelten mir ein paar Schneeflocken um die Nase, als ich auf der Suche nach Mimosenzweigen war. Tut manchmal so gut und so not ,einfach “frei ausm Bauch”! Was hänge ich manchmal in meinen Kopfschleifen. Herzlichen Dank liebe StromkastensprüherInnen auf den Straßen Berlins ,für die Erinnerung. Kennt ihr auch die erfrischende wohltat der Sprühbotschaften, wenn sie Euch mitten ins Herz treffen? Vielleicht findet ihr Zeit am Wochenende durch die Straßen zu laufen und zu lesen was sie Euch erzählen.

Alle Jahre wieder, dieser brüllende Ausbruch der Kastanienknospen, wie ich ihn liebe!

Draußen sind sie noch still, aber bei mir in der Vase lässt sich schon vernehmlich ihr Getöse erahnen.

Während ich dies schreibe bin ich in eine wunderschöne Playlist geraten, dieses eine Lied der Liste geb ich Euch mit ins Wochenende und natürlich Mariengolds Wochenendliste schon eine feste Größe meines Wochenendes. Und Puppen gibt es bei ihr auch, bei mir sieht es ja gerade etwas mau aus, aber das wird auch bald besser.

Lümmelt Euch gut durchs Wochenende und lest was die Stadt Euch zu sagen hat

herzlich

Laura

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Winter Ade

… weg ist der Schnee! Wunderschön war er.

Kälteklirren, gedämpfter Stadtkrach und dann am letzten Schneetag auf allen Bäumen, Sträuchern und Fädchen Rauhreifkristalle. Eine von Kopf bis Fuß in Kristalle gekleidete Welt. Jeden Morgen Tee und Kaffee am Bärenpopo und dann den Tagen beim Dahinplätschern zugesehen, mit der Nähmaschine dem ganzen einen fleißigen Soundtrack verliehen und hin und wieder Maske und Nase auf und als Clown dagewesen, so gut es halt noch geht. Zwei besondere Highlights waren eine Stunde durch den frischen Schnee mit Mariengold um den Schlachtensee, und einmal Rodeln im Friedrichshain mit meinen Geschwistern. Da sind wir losgezogen wie früher, nur eben viele Jahrzehnte später und die Holzschlitten gab es auch nicht mehr, dafür Plastikkisten, Tüten und den Hosenboden. Es war eine solche Freude zu sehen wie die Menschen sich die Hänge hinabstürzten und Jauchzten und Jubelten. Wagemutig ohne Ende, ein Wunder dass nicht jede Sekunde der Hubschrauber landen musste. Und doch tat es so gut, die Menschen zu sehen wie sie sich trauen und freuen wie schon lange nicht mehr nur an einem Hügel und Schnee. Das hat mir ein bisschen den Glauben an die Menschheit zurückgegeben, ist ja viel Vorsicht und Angst in der Welt momentan, so dass man sich das Trauen schon fast abgewöhnt hat. Schlitten,Bobs,Kuchenbleche,Koffer, Bauabsperrungen,Skier,Skateboards, Snowboards, alles was rutschte war willkommen. Auch das ist der Mensch, habe ich mir gedacht,ein hoch kreatives Wesen das sich Freuen kann und nebeneinander in Frieden Hänge hinabrutscht , nicht nur ein Konsument der neuesten Elektronik und der latesten Angst. Dieser Schneeeinbruch hat mir ein bisschen den Glauben an die Menschheit zurück gegeben.

Jetzt ist er Weg, der Schnee ,doch das jauchzende Stürzen bleibt mir in Erinnerung und trägt hoffentlich ein bisschen durch die matschige Zeit, bis das erste Grün sich zeigt.

Wahrscheinlich habt auch ihr Eure Winterschätze eingesammelt, mögen sich reichen bis es grün wird und hell.

herzlich

Laura

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Marietta

Klirrend kalte Montag-Marietta Grüße schicke ich Euch. Mein erstes 2021 Mädchen ist nun seid einigen Tagen fertig und schaut gebannt aus dem Fenster und freut sich mit mir an Schnee und kalten Temperaturen. Eins meiner Lieblingswetter wenn es draußen so richtig klirrt und der Atem stockt, weil es viel zu kalt ist. Ich bin regelrecht euphorisiert von der Wetterlage und muss mich ein bisschen zwingen am Tisch zu sitzen, mails zu schreiben, die Nähmaschine zu bemühen und in Töpfen zu rühren. Am liebsten würde ich nur auf einer windumtosten Bergspitze ( das ist nicht so einfach in Berlin, aber auch nicht unmöglich) stehen und Jubeln. Marietta könnt ihr zu Euch holen für 200€, aber ein bisschen muss sie noch mit mir zusammen dem Frost entgegensingen.

herzlich Laura

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